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Christine Schlegel gehört zu den erinnerungskräftigsten Malerinnen ihrer Generation. Sie sammelt und sortiert in Fülle die Fundstücke ihres Lebens, setzt sie in Dioramen und Bilder, montiert und collagiert und staunt selber über die zutage tretenden überraschenden Beziehungen der Dinge. Christoph Tannert hat über ihre 'Reservate' genannten Inszenierungen einmal gesagt, sie seien 'so etwas wie Spurensicherungen, die den historischen Zustand einer vergangenen Wirklichkeit im Material fassen. Durch den ästhetischen Blick wird ein bildhafter Zeitstau erzeugt, in dem sich Spinnkram und gesellschaftliche Verspannungen, Tatsachen und Fiktion, private Geschichten und Zeitgeschichte verbandeln.' Vor diesem Hintergrund wird die ungewöhnliche Fotosafari in die Kindheit, die dieses Buch präsentiert, verständlich. Da sind die überlieferten Kinderbilder: Christine mit ihren Eltern beim Picknick, mit Kaffee und Kuchen auf der großen bunten Decke, mit Campingbeutel im Hafen, mit Ball, mit Hund, mit Puppe – das sind Urbilder der Kindheit, denen Christine Schlegel mit kleinen Erinnerungstexten eine zusätzliche Tiefenschärfe verleiht
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Kind der weißen Henne, Lil-Christine Schlegel-Voß, Hans-Peter Lühr, Thomas Rosenlöcher, Durs Grünbein, Antonia Grunenberg
- Langue
- Année de publication
- 2015
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- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 19,99 €
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- Titre
- Kind der weißen Henne
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Lil-Christine Schlegel-Voß, Hans-Peter Lühr, Thomas Rosenlöcher, Durs Grünbein, Antonia Grunenberg
- Éditeur
- Sandstein
- Publié
- 2015
- Format
- rigide
- Pages
- 80
- ISBN10
- 3954981548
- ISBN13
- 9783954981540
- Séries
- Mots clés
- Beaux-arts, Art, Publications photographiques, Photographie, Peinture (art)
- Description
- Christine Schlegel gehört zu den erinnerungskräftigsten Malerinnen ihrer Generation. Sie sammelt und sortiert in Fülle die Fundstücke ihres Lebens, setzt sie in Dioramen und Bilder, montiert und collagiert und staunt selber über die zutage tretenden überraschenden Beziehungen der Dinge. Christoph Tannert hat über ihre 'Reservate' genannten Inszenierungen einmal gesagt, sie seien 'so etwas wie Spurensicherungen, die den historischen Zustand einer vergangenen Wirklichkeit im Material fassen. Durch den ästhetischen Blick wird ein bildhafter Zeitstau erzeugt, in dem sich Spinnkram und gesellschaftliche Verspannungen, Tatsachen und Fiktion, private Geschichten und Zeitgeschichte verbandeln.' Vor diesem Hintergrund wird die ungewöhnliche Fotosafari in die Kindheit, die dieses Buch präsentiert, verständlich. Da sind die überlieferten Kinderbilder: Christine mit ihren Eltern beim Picknick, mit Kaffee und Kuchen auf der großen bunten Decke, mit Campingbeutel im Hafen, mit Ball, mit Hund, mit Puppe – das sind Urbilder der Kindheit, denen Christine Schlegel mit kleinen Erinnerungstexten eine zusätzliche Tiefenschärfe verleiht


