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Zeichnungen

Mit einem Essay von Giorgio Agamben

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Reisen und Spaziergänge sind eine bedeutende Quelle für Peter Handkes schriftstellerisches Schaffen. Seit den 1970er Jahren führt er ein Notizbuch, in das er mit verschiedenen Stiften zeichnet. Seine Vignetten tragen wundersame Titel wie „Neugeborene Frösche, ca. zweifach vergrößert“ und „Lindenblüte in der Kaffeetasse“. Während er selten Menschen zeichnet, sind seine Motive oft Segelboote, Zypressen, Pilze und Ameisenhaufen, die mal skizzenhaft, mal detailliert erscheinen. Die Wirkung seiner Zeichnungen ist vielschichtig – Objekte wirken wie Satzzeichen, Schrift wird dinglich. 2016 veröffentlichte er einige dieser Zeichnungen in seinem Aphorismen-Band, wo sie wie Miniaturen in einem Codex wirken. Nach einer Ausstellung seines Notizbuchs in Berlin wird es nun als gedrucktes Buch für Leser zugänglich gemacht. Jedes Blatt wird als Faksimile abgebildet, wodurch eine eigene, entdeckungsreiche Poesie entsteht, die mit seinem schriftstellerischen Werk konkurriert. Handke betont, dass das Wort „Zeichnung“ in Anführungszeichen zu verstehen ist, da er kein ausgebildeter Zeichner ist. Dennoch gehören diese zauberhaften Blätter, die zwischen 2007 und 2017 entstanden, zu den schönsten aktuellen Arbeiten und werfen ein faszinierendes Licht auf einen der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren.

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Zeichnungen, Peter Handke, Marianne Schneider, Giorgio Agamben

Langue
Année de publication
2019
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
10,99 €

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Titre
Zeichnungen
Sous-titre
Mit einem Essay von Giorgio Agamben
Langue
Allemand
Publié
2019
Format
rigide
Pages
208
ISBN10
3829608535
ISBN13
9783829608534
Séries
Mots clés
Fiction, Art, Dessins
Description
Reisen und Spaziergänge sind eine bedeutende Quelle für Peter Handkes schriftstellerisches Schaffen. Seit den 1970er Jahren führt er ein Notizbuch, in das er mit verschiedenen Stiften zeichnet. Seine Vignetten tragen wundersame Titel wie „Neugeborene Frösche, ca. zweifach vergrößert“ und „Lindenblüte in der Kaffeetasse“. Während er selten Menschen zeichnet, sind seine Motive oft Segelboote, Zypressen, Pilze und Ameisenhaufen, die mal skizzenhaft, mal detailliert erscheinen. Die Wirkung seiner Zeichnungen ist vielschichtig – Objekte wirken wie Satzzeichen, Schrift wird dinglich. 2016 veröffentlichte er einige dieser Zeichnungen in seinem Aphorismen-Band, wo sie wie Miniaturen in einem Codex wirken. Nach einer Ausstellung seines Notizbuchs in Berlin wird es nun als gedrucktes Buch für Leser zugänglich gemacht. Jedes Blatt wird als Faksimile abgebildet, wodurch eine eigene, entdeckungsreiche Poesie entsteht, die mit seinem schriftstellerischen Werk konkurriert. Handke betont, dass das Wort „Zeichnung“ in Anführungszeichen zu verstehen ist, da er kein ausgebildeter Zeichner ist. Dennoch gehören diese zauberhaften Blätter, die zwischen 2007 und 2017 entstanden, zu den schönsten aktuellen Arbeiten und werfen ein faszinierendes Licht auf einen der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren.