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Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) - 13: Akademische Wissenskulturen

Praktiken des Lehrens und Forschens vom Mittelalter bis zur Moderne

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Seit über zwei Jahrzehnten haben sich in der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Konzepte einer Wissensgeschichte sowie der Erforschung historischer Wissenskulturen etabliert. Der vorliegende Band knüpft an wichtige theoretische und methodische Ergebnisse an und stellt Ansätze in den Vordergrund, die nach den Praktiken des Wissens und deren Deutung durch Zeitgenossen fragen. Dieser Zugriff ermöglicht eine genauere Beschreibung der Transformationen historischer Wissensbestände und Expertenkulturen sowie eine Prüfung etablierter Periodisierungen. Die Beiträge thematisieren verschiedene Praktiken des Lehrens und Forschens von der spätmittelalterlichen Universität bis zu modernen technischen Expertenkulturen. Dabei wird die Einbettung akademischer Praktiken in unterschiedliche Umwelten sowie die Notwendigkeit akademischer Selbstdefinition beleuchtet, ebenso wie die Nutzung von Texten, Bildern und Raumarrangements. In zwei komplementären Schwerpunkten untersuchen die Beiträge sowohl Prozesse der Abgrenzung akademischer Wissenskulturen als auch die Verstrickung akademischer Eliten in politische und gesellschaftliche Transformationen. Im Hinblick auf Verschiebungen und Neudeutungen wissensbezogener Praktiken treten Dynamiken der Selbstpositionierung von Gelehrten in vormodernen und modernen Gesellschaften deutlich hervor.

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Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) - 13: Akademische Wissenskulturen, Martin Kintzinger, Sita Steckel, Julia Crispin

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2015
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Titre
Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) - 13: Akademische Wissenskulturen
Sous-titre
Praktiken des Lehrens und Forschens vom Mittelalter bis zur Moderne
Langue
Allemand
Publié
2015
Format
rigide
Pages
353
ISBN10
3796533981
ISBN13
9783796533983
Séries
Description
Seit über zwei Jahrzehnten haben sich in der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Konzepte einer Wissensgeschichte sowie der Erforschung historischer Wissenskulturen etabliert. Der vorliegende Band knüpft an wichtige theoretische und methodische Ergebnisse an und stellt Ansätze in den Vordergrund, die nach den Praktiken des Wissens und deren Deutung durch Zeitgenossen fragen. Dieser Zugriff ermöglicht eine genauere Beschreibung der Transformationen historischer Wissensbestände und Expertenkulturen sowie eine Prüfung etablierter Periodisierungen. Die Beiträge thematisieren verschiedene Praktiken des Lehrens und Forschens von der spätmittelalterlichen Universität bis zu modernen technischen Expertenkulturen. Dabei wird die Einbettung akademischer Praktiken in unterschiedliche Umwelten sowie die Notwendigkeit akademischer Selbstdefinition beleuchtet, ebenso wie die Nutzung von Texten, Bildern und Raumarrangements. In zwei komplementären Schwerpunkten untersuchen die Beiträge sowohl Prozesse der Abgrenzung akademischer Wissenskulturen als auch die Verstrickung akademischer Eliten in politische und gesellschaftliche Transformationen. Im Hinblick auf Verschiebungen und Neudeutungen wissensbezogener Praktiken treten Dynamiken der Selbstpositionierung von Gelehrten in vormodernen und modernen Gesellschaften deutlich hervor.