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Die Historischen Grundwissenschaften heute

Tradition - Methodische Vielfalt - Neuorientierung

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Die Historischen Grundwissenschaften sind aufgrund ihres erschließenden Charakters und ihrer Werkzeugfunktion seit jeher mit grundlegenden Fragen ihrer Identität konfrontiert. Eine zentrale Thematik des vorliegenden Bandes sind die "Grenzen" dieser Disziplinen. Die Beiträge zielen darauf ab, die Diskussion über das Profil des Faches zu fördern. Dabei wird sowohl nach den methodischen Grenzen klassischer Disziplinen wie der Diplomatik gefragt als auch die Stellung "kleinerer" und "jüngerer" Disziplinen wie Genealogie, Philatelie und historische Fachinformatik beleuchtet. Historisch betrachtet gelten die Historischen Grundwissenschaften als Traditionsfach, dessen Wurzeln in der professionellen Urkundenkritik des 17. Jahrhunderts liegen. Die editorische Aufbereitung antiker und mittelalterlicher Texte hat die Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert entscheidend geprägt. Diese Disziplinen stehen vor der wieder aufgeworfenen Frage nach dem Kanon grundwissenschaftlicher Disziplinen, was die Relevanz der Diskussion über ihre Grenzen und Identität unterstreicht. Der Band möchte somit zur allgemeinen Debatte über die Ausrichtung und das Profil der Historischen Grundwissenschaften beitragen.

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Die Historischen Grundwissenschaften heute, Hendrik Baumbach, Michael Hecht, Tobias P. Jansen, Dominik Leyendecker, Alina Ostrowski

Langue
Année de publication
2020
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Titre
Die Historischen Grundwissenschaften heute
Sous-titre
Tradition - Methodische Vielfalt - Neuorientierung
Langue
Allemand
Éditeur
Böhlau
Publié
2020
Format
rigide
Pages
223
ISBN13
9783412520649
Séries
Mots clés
Nonfiction, Histoire
Description
Die Historischen Grundwissenschaften sind aufgrund ihres erschließenden Charakters und ihrer Werkzeugfunktion seit jeher mit grundlegenden Fragen ihrer Identität konfrontiert. Eine zentrale Thematik des vorliegenden Bandes sind die "Grenzen" dieser Disziplinen. Die Beiträge zielen darauf ab, die Diskussion über das Profil des Faches zu fördern. Dabei wird sowohl nach den methodischen Grenzen klassischer Disziplinen wie der Diplomatik gefragt als auch die Stellung "kleinerer" und "jüngerer" Disziplinen wie Genealogie, Philatelie und historische Fachinformatik beleuchtet. Historisch betrachtet gelten die Historischen Grundwissenschaften als Traditionsfach, dessen Wurzeln in der professionellen Urkundenkritik des 17. Jahrhunderts liegen. Die editorische Aufbereitung antiker und mittelalterlicher Texte hat die Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert entscheidend geprägt. Diese Disziplinen stehen vor der wieder aufgeworfenen Frage nach dem Kanon grundwissenschaftlicher Disziplinen, was die Relevanz der Diskussion über ihre Grenzen und Identität unterstreicht. Der Band möchte somit zur allgemeinen Debatte über die Ausrichtung und das Profil der Historischen Grundwissenschaften beitragen.