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Johann Friedrich Oberlin

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Mit dem Gelöbnis 'Das Steintal für Christus!' übernahm 1767 der junge elsässische Pfarrer Johann Friedrich Oberlin (1740-1826) das evangelische Kirchspiel Waldersbach in den mittleren Vogesen. 59 Jahre lang diente er der ihm anvertrauten bäuerlichen Bevölkerung als 'Soldat Gottes' und als Helfer im realen Alltag. In dem abgelegenen, von Armut heimgesuchten Tal wurde der Prediger Oberlin zum Erzieher und Sozialreformer. Jahrzehnte vor Fröbels Kindergärten richtete er Kleinkinderschulen ein, baute zusammen mit Gemeindegliedern Straßen und Brücken, pflanzte Bäume, gründete einen landwirtschaftlichen Verein und, lange vor Raiffeisen, eine ländliche Darlehnskasse. Moderne Fachleute sprechen von einer 'Sternstunde der Sozialpädagogik'. Angelpunkt aller seiner Bemühungen blieb dabei immer das Gelöbnis, Menschen zu Gott zu führen. Bewußt zog er - auch hierin ein Neuerer - Frauen zur Mitarbeit heran und gab ihnen Ämter in der Gemeinde. Als Oberlin 1826 starb, war der Landpfarrer im gebirgigen Elsaß ein in Europa und Nordamerika bekannter Mann. Eine Stadt in Ohio (USA) trägt seinen Namen. In Waldersbach im Ban de la Roche und in Straßburg wird das Gedächtnis an ihn wachgehalten.

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Johann Friedrich Oberlin, Cordula Koepcke

Langue
Année de publication
1984
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
6,09 €

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Titre
Johann Friedrich Oberlin
Langue
Allemand
Publié
1984
Format
souple
ISBN10
3857401214
ISBN13
9783857401213
Séries
Mots clés
Description
Mit dem Gelöbnis 'Das Steintal für Christus!' übernahm 1767 der junge elsässische Pfarrer Johann Friedrich Oberlin (1740-1826) das evangelische Kirchspiel Waldersbach in den mittleren Vogesen. 59 Jahre lang diente er der ihm anvertrauten bäuerlichen Bevölkerung als 'Soldat Gottes' und als Helfer im realen Alltag. In dem abgelegenen, von Armut heimgesuchten Tal wurde der Prediger Oberlin zum Erzieher und Sozialreformer. Jahrzehnte vor Fröbels Kindergärten richtete er Kleinkinderschulen ein, baute zusammen mit Gemeindegliedern Straßen und Brücken, pflanzte Bäume, gründete einen landwirtschaftlichen Verein und, lange vor Raiffeisen, eine ländliche Darlehnskasse. Moderne Fachleute sprechen von einer 'Sternstunde der Sozialpädagogik'. Angelpunkt aller seiner Bemühungen blieb dabei immer das Gelöbnis, Menschen zu Gott zu führen. Bewußt zog er - auch hierin ein Neuerer - Frauen zur Mitarbeit heran und gab ihnen Ämter in der Gemeinde. Als Oberlin 1826 starb, war der Landpfarrer im gebirgigen Elsaß ein in Europa und Nordamerika bekannter Mann. Eine Stadt in Ohio (USA) trägt seinen Namen. In Waldersbach im Ban de la Roche und in Straßburg wird das Gedächtnis an ihn wachgehalten.