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Das kollektive Schweigen

Nationalsozialistische Vergangenheit und gebrochene Identität in der Psychotherapie

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Ein maßgebliches Anliegen der Psychotherapie ist die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte, mit dem individuellen und kollektiven Gewordensein, das die Generation übergreift. Doch in diesem Bemühen stößt nun die Psychotherapie auf den zivilisatorischen Riss, der durch das Dritte Reich bewirkt wurde. In der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit der unserer Eltern und Großeltern, wird dieser Riss auch in unserer Identität spürbar. Eine weit verbreitete Symptomatik ist das Schweigen und Verschweigen in der Familie. Kinder können ihre Eltern nicht unbefangen fragen: “Was habt ihr damals gemacht?“ Denn eine Antwort erhalten sie oft/meist nicht. Und das gilt für die Kinder der Täter ebenso wie für die Kinder der Opfer. Dieses Buch ist ein ebenso erschütterndes wie anrührendes Dokument der menschlichen Psyche – gewiss auch deshalb, weil die Autorinnen und Autoren trotz oder wegen ihrer psychotherapeutischen Ausbildung bereits waren, sich mit ihren eigenen Tabuisierungen zu konfrontieren.

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Das kollektive Schweigen, Barbara Heimannsberg, Christoph J. Schmidt Lellek

Langue
Année de publication
1992
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
11,99 €

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Titre
Das kollektive Schweigen
Sous-titre
Nationalsozialistische Vergangenheit und gebrochene Identität in der Psychotherapie
Langue
Allemand
Publié
1992
Format
souple
Pages
314
ISBN10
3926176474
ISBN13
9783926176479
Séries
Description
Ein maßgebliches Anliegen der Psychotherapie ist die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte, mit dem individuellen und kollektiven Gewordensein, das die Generation übergreift. Doch in diesem Bemühen stößt nun die Psychotherapie auf den zivilisatorischen Riss, der durch das Dritte Reich bewirkt wurde. In der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit der unserer Eltern und Großeltern, wird dieser Riss auch in unserer Identität spürbar. Eine weit verbreitete Symptomatik ist das Schweigen und Verschweigen in der Familie. Kinder können ihre Eltern nicht unbefangen fragen: “Was habt ihr damals gemacht?“ Denn eine Antwort erhalten sie oft/meist nicht. Und das gilt für die Kinder der Täter ebenso wie für die Kinder der Opfer. Dieses Buch ist ein ebenso erschütterndes wie anrührendes Dokument der menschlichen Psyche – gewiss auch deshalb, weil die Autorinnen und Autoren trotz oder wegen ihrer psychotherapeutischen Ausbildung bereits waren, sich mit ihren eigenen Tabuisierungen zu konfrontieren.