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Liebe und Erotik im Mittelalter

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Zahlreiche Bilder aus mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften und Frühdrucken sollen einen Eindruck von Liebe und Erotik im Mittelalter vermitteln. Der Geschichte eines Gefühls, einer Einstellung, einer Mentalität näherzukommen, ist jedoch um einiges komplizierter als etwa herauszufinden, was Bauern im Mittelalter in der Regel speisten oder woraus Mönche ihre Tinte für das Scriptorium mixten. Tinten kann man heute chemisch untersuchen; mittelalterliche Kloaken kann man mikrobiologisch analysieren und dann auf Essgewohnheiten schließen. Aber wie ist es bei Liebe und Erotik? Die „ Lebensbilder “, die in diesem Band präsentiert werden, sind mit Bedacht ausgewählte Beispiele. Wir sehen nicht die Wirklichkeit der Emotionalität von vor 800 Jahren, aber wir können - vorsichtig - Rückschlüsse ziehen, wir können es wagen, vom einzelnen Dokument zu abstrahieren und uns zumindest Teile vergangener Mentalitäten anzueignen.

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Liebe und Erotik im Mittelalter, Thomas Bein

Langue
Année de publication
2003
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(rigide)
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Titre
Liebe und Erotik im Mittelalter
Langue
Allemand
Publié
2003
Format
rigide
Pages
168
ISBN10
3201018066
ISBN13
9783201018067
Séries
Description
Zahlreiche Bilder aus mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften und Frühdrucken sollen einen Eindruck von Liebe und Erotik im Mittelalter vermitteln. Der Geschichte eines Gefühls, einer Einstellung, einer Mentalität näherzukommen, ist jedoch um einiges komplizierter als etwa herauszufinden, was Bauern im Mittelalter in der Regel speisten oder woraus Mönche ihre Tinte für das Scriptorium mixten. Tinten kann man heute chemisch untersuchen; mittelalterliche Kloaken kann man mikrobiologisch analysieren und dann auf Essgewohnheiten schließen. Aber wie ist es bei Liebe und Erotik? Die „ Lebensbilder “, die in diesem Band präsentiert werden, sind mit Bedacht ausgewählte Beispiele. Wir sehen nicht die Wirklichkeit der Emotionalität von vor 800 Jahren, aber wir können - vorsichtig - Rückschlüsse ziehen, wir können es wagen, vom einzelnen Dokument zu abstrahieren und uns zumindest Teile vergangener Mentalitäten anzueignen.