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Gazprom ist der größte Erdgasproduzent der Welt, und Deutschland ist der wichtigste Abnehmer für russisches Gas, was zu einer erheblichen Abhängigkeit führt. Putin nutzt den Konzern als Instrument, um russische Machtansprüche durchzusetzen. Deutschland ist zu 45 Prozent, Österreich zu 75 Prozent und Finnland zu 100 Prozent vom Import russischen Gases abhängig. Je mehr Gazprom seinen Einfluss ausdehnt, desto leichter kann Moskau alte Machtansprüche geltend machen. Historisch haben alle Präsidenten, von Chruschtschow bis Putin, Gazprom als Teil ihrer Machtpolitik eingesetzt. Waleri Panjuschkin und Michail Sygar, zwei renommierte unabhängige Journalisten Russlands, analysieren präzise die Strukturen des Konzerns und die politischen sowie wirtschaftlichen Machenschaften, die mit ihm verbunden sind. Sie beleuchten die Erpressung, wie im Fall der Ukraine, und die unheilige Allianz zwischen Politik und Gas in Russland. Gazprom erweitert kontinuierlich seine Interessensphäre, wobei Deutschland und Westeuropa zentrale strategische Ziele sind. Mit der Verpflichtung von Gerhard Schröder als Aufsichtsratschef der Ostseepipeline wird die Verquickung von Gasgeschäft und Machtanspruch deutlich. Dies wirft Fragen auf: Führt der Missbrauch von Gazprom zu einer Vernachlässigung seiner Aufgaben? Die wachsende Energieabhängigkeit könnte zu einer Krise führen, die nicht nur Russland, sondern auch Deutschland und Westeuropa betrifft.

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Gazprom, Valerij Panjuškin, Michail Sygar, Михаил Зыгарь, Valerij V. Panjuškin, Michail V. Zygarʹ

Langue
Année de publication
2008
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
2,79 €

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Titre
Gazprom
Langue
Allemand
Éditeur
Droemer
Publié
2008
Format
souple
Pages
304
ISBN10
3426274523
ISBN13
9783426274521
Séries
Description
Gazprom ist der größte Erdgasproduzent der Welt, und Deutschland ist der wichtigste Abnehmer für russisches Gas, was zu einer erheblichen Abhängigkeit führt. Putin nutzt den Konzern als Instrument, um russische Machtansprüche durchzusetzen. Deutschland ist zu 45 Prozent, Österreich zu 75 Prozent und Finnland zu 100 Prozent vom Import russischen Gases abhängig. Je mehr Gazprom seinen Einfluss ausdehnt, desto leichter kann Moskau alte Machtansprüche geltend machen. Historisch haben alle Präsidenten, von Chruschtschow bis Putin, Gazprom als Teil ihrer Machtpolitik eingesetzt. Waleri Panjuschkin und Michail Sygar, zwei renommierte unabhängige Journalisten Russlands, analysieren präzise die Strukturen des Konzerns und die politischen sowie wirtschaftlichen Machenschaften, die mit ihm verbunden sind. Sie beleuchten die Erpressung, wie im Fall der Ukraine, und die unheilige Allianz zwischen Politik und Gas in Russland. Gazprom erweitert kontinuierlich seine Interessensphäre, wobei Deutschland und Westeuropa zentrale strategische Ziele sind. Mit der Verpflichtung von Gerhard Schröder als Aufsichtsratschef der Ostseepipeline wird die Verquickung von Gasgeschäft und Machtanspruch deutlich. Dies wirft Fragen auf: Führt der Missbrauch von Gazprom zu einer Vernachlässigung seiner Aufgaben? Die wachsende Energieabhängigkeit könnte zu einer Krise führen, die nicht nur Russland, sondern auch Deutschland und Westeuropa betrifft.