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Hier wird Gold gewaschen

Erinnerung an Peter Huchel

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Christoph Meckel wurde im Alter von vierzehn Jahren von den Gedichten Peter Huchels fasziniert. Er kannte Huchel bereits, da sein Vater Eberhard Meckel mit ihm in der Berliner Künstlerkolonie am Laubenheimer Platz lebte. Ihre Dichterfreundschaft überdauerte die Diktatur, wurde jedoch nach dem Krieg komplizierter. Während andere Lyriker über Vokabular verfügten, besaß Huchel einen einzigartigen Wortschatz. In Berlin (West) begann Meckels lebenslange Freundschaft mit Huchel, die von Besuchen unter Stasi-Beobachtung geprägt war. Huchel, als Chefredakteur von 'Sinn und Form' in der frühen DDR, war ein eigenwilliger Literaturkritiker, der nach dem Mauerbau aus seinem Amt gedrängt und isoliert wurde. Erst 1971 durfte er in den Westen ausreisen. Die Erinnerungen an Gespräche und stille Momente in Wilhelmshorst, Berlin, London und Staufen zeichnen ein Bild von Huchel als Dichter und Mensch. Sie reflektieren auch die Feigheiten seiner Zeitgenossen und den mutigen Widerstand, den die Literatur gegen die Ideologien eines geteilten Landes leisten musste. Meckels Erinnerungen sind prägnant und laden den Leser ein, die Magie von Huchels Gedichten und die politische Unruhe der Epoche nachzuvollziehen. Sein Stil ist entschieden und poetisch, ein Widerstand gegen das Vergessen.

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Hier wird Gold gewaschen, Christoph Meckel

Langue
Année de publication
2009
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
12,99 €

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Titre
Hier wird Gold gewaschen
Sous-titre
Erinnerung an Peter Huchel
Langue
Allemand
Éditeur
Libelle
Publié
2009
Format
souple
Pages
76
ISBN10
3905707381
ISBN13
9783905707380
Séries
Description
Christoph Meckel wurde im Alter von vierzehn Jahren von den Gedichten Peter Huchels fasziniert. Er kannte Huchel bereits, da sein Vater Eberhard Meckel mit ihm in der Berliner Künstlerkolonie am Laubenheimer Platz lebte. Ihre Dichterfreundschaft überdauerte die Diktatur, wurde jedoch nach dem Krieg komplizierter. Während andere Lyriker über Vokabular verfügten, besaß Huchel einen einzigartigen Wortschatz. In Berlin (West) begann Meckels lebenslange Freundschaft mit Huchel, die von Besuchen unter Stasi-Beobachtung geprägt war. Huchel, als Chefredakteur von 'Sinn und Form' in der frühen DDR, war ein eigenwilliger Literaturkritiker, der nach dem Mauerbau aus seinem Amt gedrängt und isoliert wurde. Erst 1971 durfte er in den Westen ausreisen. Die Erinnerungen an Gespräche und stille Momente in Wilhelmshorst, Berlin, London und Staufen zeichnen ein Bild von Huchel als Dichter und Mensch. Sie reflektieren auch die Feigheiten seiner Zeitgenossen und den mutigen Widerstand, den die Literatur gegen die Ideologien eines geteilten Landes leisten musste. Meckels Erinnerungen sind prägnant und laden den Leser ein, die Magie von Huchels Gedichten und die politische Unruhe der Epoche nachzuvollziehen. Sein Stil ist entschieden und poetisch, ein Widerstand gegen das Vergessen.