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Die Rechte der Natur

Fundament einer anderen Gesellschaft

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Angesichts der Klimakatastrophe stellt sich immer dringlicher die Frage, wie die endgültige Zerstörung des Planeten noch aufgehalten werden könnte. Ein Ansatz sind die Rechte der Natur, mit denen die Natur nicht mehr als Objekt der Ausbeutung und Beherrschung gesehen wird, sondern als Subjekt mit dem Recht auf Erhalt seiner Lebenszyklen. Während es uns völlig normal erscheint, dass Unternehmen Rechte haben und diese einklagen können, stößt die Idee, dass die Natur, von der unser aller Leben abhängt, Rechte haben könne, noch weitgehend auf Unverständnis. Die Autoren zeichnen die Geschichte des Konzepts nach: den Ursprung in indigenen Kulturen und die Anstöße verschiedener Vordenker*innen, die Aufnahme der Rechte der Natur in die Verfassung Ecuadors, die 2008 vor allem durch den Druck der indigenen Bevölkerung erreicht wurde, sowie die langen und schwierigen Bemühungen, sie auch international zu verankern. Sie gehen auf falsche Lösungen wie ›nachhaltige Entwicklung‹ oder ›grüner Kapitalismus‹ ein und machen immer wieder deutlich, dass der Schutz des Planeten mit Kapitalismus und Wachstumszwang unvereinbar ist. Für die Rettung der Mutter Erde braucht es ein anderes Wirtschaftssystem und eine andere Zivilisation.

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Die Rechte der Natur, Alberto Acosta, Enrique Viale

Langue
Année de publication
2026
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Titre
Die Rechte der Natur
Sous-titre
Fundament einer anderen Gesellschaft
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
souple
ISBN13
9783897716698
Séries
Description
Angesichts der Klimakatastrophe stellt sich immer dringlicher die Frage, wie die endgültige Zerstörung des Planeten noch aufgehalten werden könnte. Ein Ansatz sind die Rechte der Natur, mit denen die Natur nicht mehr als Objekt der Ausbeutung und Beherrschung gesehen wird, sondern als Subjekt mit dem Recht auf Erhalt seiner Lebenszyklen. Während es uns völlig normal erscheint, dass Unternehmen Rechte haben und diese einklagen können, stößt die Idee, dass die Natur, von der unser aller Leben abhängt, Rechte haben könne, noch weitgehend auf Unverständnis. Die Autoren zeichnen die Geschichte des Konzepts nach: den Ursprung in indigenen Kulturen und die Anstöße verschiedener Vordenker*innen, die Aufnahme der Rechte der Natur in die Verfassung Ecuadors, die 2008 vor allem durch den Druck der indigenen Bevölkerung erreicht wurde, sowie die langen und schwierigen Bemühungen, sie auch international zu verankern. Sie gehen auf falsche Lösungen wie ›nachhaltige Entwicklung‹ oder ›grüner Kapitalismus‹ ein und machen immer wieder deutlich, dass der Schutz des Planeten mit Kapitalismus und Wachstumszwang unvereinbar ist. Für die Rettung der Mutter Erde braucht es ein anderes Wirtschaftssystem und eine andere Zivilisation.