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Willi Baumeister, Gilgamesch

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Zwischen Mai und August 1943 schuf Willi Baumeister (1889-1955) in Urach 64 Zeichnungen sowie rund 150 weitere Varianten zu Gilgamesch, der ältesten erhaltenen epischen Dichtung der Menschheit, die unter anderem von der Sintflut erzählt und deren Entstehung auf etwa 2600 v. Ch. anzusetzen ist. Baumeister verwendete für seine Illustrationen auf farbigem Büttenpapier Kohle, Ölkreide, Graphitstift und Frottagetechniken. Die Zeichnungen wurden 1980 von den Freunden der Staatsgalerie Stuttgart erworben. Von allen Illustrationsfolgen, die Willi Baumeister in der Zeit der 'inneren Emigration' schuf, ist Gilgamesch die umfangreichste und wohl auch die persönlichste des Künstlers: 'Meine Illustrationen gelangten in die Nähe der alten Reliefs an den zyklopischen Mauern, sie gelangten in die Nähe der Keilschrift und Hieroglyphen, an die Symbolzeichen, an die Riten und Weihen, die ihre Geheimnisse bewahren, gleich dem fernen und hohen Gott, dessen Name nie genannt, sondern nur umschrieben wird.' Ausstellung: Staatsgalerie Stuttgart 11.12.2010–1.5.2011

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Willi Baumeister, Gilgamesch, Corinna Höper, Willi Baumeister

Langue
Année de publication
2010
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
14,84 €

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Titre
Willi Baumeister, Gilgamesch
Langue
Allemand
Éditeur
Hatje Cantz
Publié
2010
Format
souple
Pages
119
ISBN10
3775727744
ISBN13
9783775727747
Séries
Description
Zwischen Mai und August 1943 schuf Willi Baumeister (1889-1955) in Urach 64 Zeichnungen sowie rund 150 weitere Varianten zu Gilgamesch, der ältesten erhaltenen epischen Dichtung der Menschheit, die unter anderem von der Sintflut erzählt und deren Entstehung auf etwa 2600 v. Ch. anzusetzen ist. Baumeister verwendete für seine Illustrationen auf farbigem Büttenpapier Kohle, Ölkreide, Graphitstift und Frottagetechniken. Die Zeichnungen wurden 1980 von den Freunden der Staatsgalerie Stuttgart erworben. Von allen Illustrationsfolgen, die Willi Baumeister in der Zeit der 'inneren Emigration' schuf, ist Gilgamesch die umfangreichste und wohl auch die persönlichste des Künstlers: 'Meine Illustrationen gelangten in die Nähe der alten Reliefs an den zyklopischen Mauern, sie gelangten in die Nähe der Keilschrift und Hieroglyphen, an die Symbolzeichen, an die Riten und Weihen, die ihre Geheimnisse bewahren, gleich dem fernen und hohen Gott, dessen Name nie genannt, sondern nur umschrieben wird.' Ausstellung: Staatsgalerie Stuttgart 11.12.2010–1.5.2011