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Zeitgeschichte schreiben

Von der Verständigung über die Vergangenheit in der Gegenwart

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Vom Gebrauch der Geschichte im 20. Jahrhundert. Klio lebt nicht im Elfenbeinturm. Die Verwandlung von Geschehen in Geschichte entwickelt sich im Spannungsfeld von aktivem Miterleben und distanzierter Reflexion, von öffentlicher Identitätsvergewisserung und geschichtspolitischer Legitimation. Mächtiger als Akteure und Institutionen aber sind die kulturellen Codes und die fachlichen Denkmuster, in denen die Gegenwart sich ihrer Vergangenheit vergewissert. Besonders deutlich wird dies in der Zeitgeschichtsschreibung, die sich in der Spannung von politischer Lenkung und fachlicher Autonomie, von früherer Geschichtsvergessenheit und heutiger Geschichtsversessenheit bewegt. Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind den sich wandelnden Standards der Verständigung über die Vergangenheit im 20. Jahrhundert gewidmet. Martin Sabrow spürt den Verständigungsformen des historischen Fachdiskurses unter dem Druck staatlicher Vorgaben nach und untersucht die Erzählformen und Leitkategorien des gesellschaftlichen Umgangs mit der Vergangenheit. In der Zusammenschau werden die Regeln und Denkmuster deutlich, die unsere Verständigung über die Vergangenheit prägen.

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Zeitgeschichte schreiben, Martin Sabrow

Langue
Année de publication
2014
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(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
6,99 €

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Titre
Zeitgeschichte schreiben
Sous-titre
Von der Verständigung über die Vergangenheit in der Gegenwart
Langue
Allemand
Publié
2014
Format
rigide
Pages
290
ISBN10
3835314335
ISBN13
9783835314337
Séries
Description
Vom Gebrauch der Geschichte im 20. Jahrhundert. Klio lebt nicht im Elfenbeinturm. Die Verwandlung von Geschehen in Geschichte entwickelt sich im Spannungsfeld von aktivem Miterleben und distanzierter Reflexion, von öffentlicher Identitätsvergewisserung und geschichtspolitischer Legitimation. Mächtiger als Akteure und Institutionen aber sind die kulturellen Codes und die fachlichen Denkmuster, in denen die Gegenwart sich ihrer Vergangenheit vergewissert. Besonders deutlich wird dies in der Zeitgeschichtsschreibung, die sich in der Spannung von politischer Lenkung und fachlicher Autonomie, von früherer Geschichtsvergessenheit und heutiger Geschichtsversessenheit bewegt. Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind den sich wandelnden Standards der Verständigung über die Vergangenheit im 20. Jahrhundert gewidmet. Martin Sabrow spürt den Verständigungsformen des historischen Fachdiskurses unter dem Druck staatlicher Vorgaben nach und untersucht die Erzählformen und Leitkategorien des gesellschaftlichen Umgangs mit der Vergangenheit. In der Zusammenschau werden die Regeln und Denkmuster deutlich, die unsere Verständigung über die Vergangenheit prägen.