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Im Denken unterwegs

Gedenkschrift für Peter Gerdsen

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»Wenn ein Mensch auf mehr als 80 Jahre seines Lebens zurückblicken kann, dann leuchten Ereignisse, Erlebnisse und Begebenheiten auf, die schon Jahrzehnte zurückliegen, häufiger in seinem Bewusstsein auf, als dies bei Erfahrungen der Fall ist, die weniger weit zurückliegen. Bei diesen gelegentlichen Blicken auf das zurückliegende Leben entsteht dann das Bedürfnis, sich zu vergegenwärtigen, wie denn alles so gekommen ist … … Dass der Mensch sich seiner selbst bewusst wird, setzt die Begegnung und den Dialog mit anderen Menschen, die sich ebenfalls ihrer selbst bewusst geworden sind, voraus. In der Begegnung mit dem Anderen vergewissert sich der Mensch seiner Identität; denn das Anderssein des Anderen wirkt identitätsbildend. Wir sind, wer wir sind, so wie wir sind, auf Grund dessen, was wir nicht sind und wie wir nicht sind … … Das Ich des Menschen ist Ausgangspunkt des Denkens und mannigfaltiger Aktivitäten. Das Bewusstsein der eigenen Geschöpflichkeit ermöglicht es nun dem Ich, seinen Denkblick auf seine Aktivitäten zu richten.«

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Im Denken unterwegs, Ina Braun

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Im Denken unterwegs
Sous-titre
Gedenkschrift für Peter Gerdsen
Langue
Allemand
Auteurs
Ina Braun
Publié
2026
Format
rigide
Pages
160
ISBN13
9783689110574
Séries
Description
»Wenn ein Mensch auf mehr als 80 Jahre seines Lebens zurückblicken kann, dann leuchten Ereignisse, Erlebnisse und Begebenheiten auf, die schon Jahrzehnte zurückliegen, häufiger in seinem Bewusstsein auf, als dies bei Erfahrungen der Fall ist, die weniger weit zurückliegen. Bei diesen gelegentlichen Blicken auf das zurückliegende Leben entsteht dann das Bedürfnis, sich zu vergegenwärtigen, wie denn alles so gekommen ist … … Dass der Mensch sich seiner selbst bewusst wird, setzt die Begegnung und den Dialog mit anderen Menschen, die sich ebenfalls ihrer selbst bewusst geworden sind, voraus. In der Begegnung mit dem Anderen vergewissert sich der Mensch seiner Identität; denn das Anderssein des Anderen wirkt identitätsbildend. Wir sind, wer wir sind, so wie wir sind, auf Grund dessen, was wir nicht sind und wie wir nicht sind … … Das Ich des Menschen ist Ausgangspunkt des Denkens und mannigfaltiger Aktivitäten. Das Bewusstsein der eigenen Geschöpflichkeit ermöglicht es nun dem Ich, seinen Denkblick auf seine Aktivitäten zu richten.«