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Freiheit, Schuld und Verantwortung

Grundzüge einer naturalistischen Theorie der Willensfreiheit

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In den letzten Jahren wurde der Streit um die Willensfreiheit intensiv öffentlich diskutiert. Der traditionelle Begriff setzt voraus, dass Menschen unabhängig von psychologischen und neurobiologischen Determinanten entscheiden können. Diese Auffassung ist jedoch weder begrifflich noch empirisch haltbar. Gerhard Roth und Michael Pauen entwickeln ein neues Konzept der Willensfreiheit, das auf einem "aufgeklärten Naturalismus" basiert und sowohl vorwissenschaftliche Phänomene als auch wissenschaftliche Methoden berücksichtigt. Ihr Verständnis von Freiheit betont die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Handeln, das auf eigenen Wünschen und Überzeugungen beruht. Dadurch umgehen sie die Probleme traditioneller Konzepte, erfassen das Alltagsverständnis von Willensfreiheit und berücksichtigen die Erkenntnisse der Neurobiologie. Die Autoren argumentieren, dass ihr Ansatz ein differenzierteres Verständnis von Schuld und Verantwortung ermöglicht, was weitreichende Konsequenzen für das Strafrecht und den Strafvollzug hat. Sie formulieren das Autonomieprinzip, das besagt, dass freie Handlungen weder unter Zwang noch vollständiger Determination erfolgen dürfen, und dass solche Handlungen nicht zufällig sein dürfen.

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Freiheit, Schuld und Verantwortung, Michael Pauen, Gerhard Roth

Langue
Année de publication
2008
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
5,19 €

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3,8
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Titre
Freiheit, Schuld und Verantwortung
Sous-titre
Grundzüge einer naturalistischen Theorie der Willensfreiheit
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
2008
Format
souple
Pages
190
ISBN10
351826012X
ISBN13
9783518260128
Séries
Évaluation
3,75 sur 5
Description
In den letzten Jahren wurde der Streit um die Willensfreiheit intensiv öffentlich diskutiert. Der traditionelle Begriff setzt voraus, dass Menschen unabhängig von psychologischen und neurobiologischen Determinanten entscheiden können. Diese Auffassung ist jedoch weder begrifflich noch empirisch haltbar. Gerhard Roth und Michael Pauen entwickeln ein neues Konzept der Willensfreiheit, das auf einem "aufgeklärten Naturalismus" basiert und sowohl vorwissenschaftliche Phänomene als auch wissenschaftliche Methoden berücksichtigt. Ihr Verständnis von Freiheit betont die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Handeln, das auf eigenen Wünschen und Überzeugungen beruht. Dadurch umgehen sie die Probleme traditioneller Konzepte, erfassen das Alltagsverständnis von Willensfreiheit und berücksichtigen die Erkenntnisse der Neurobiologie. Die Autoren argumentieren, dass ihr Ansatz ein differenzierteres Verständnis von Schuld und Verantwortung ermöglicht, was weitreichende Konsequenzen für das Strafrecht und den Strafvollzug hat. Sie formulieren das Autonomieprinzip, das besagt, dass freie Handlungen weder unter Zwang noch vollständiger Determination erfolgen dürfen, und dass solche Handlungen nicht zufällig sein dürfen.