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Dieser wunderschöne Roman von Goethe, dem großen Meister der deutschen Literatur, taucht ein in die verhängnisvolle Geschichte reicher Aristokraten. Der Autor präsentiert in Kapitel 4 eine wissenschaftliche Theorie, die nahe am Traité de Bergman und der Theorie der chemischen Affinitäten der Elemente von Étienne-François Geoffroy liegt. Er stützt sich auf die Beziehungen von Anziehung und Abstoßung zwischen chemischen Elementen, um menschliche Beziehungen zu erklären. Seine feine Kenntnis der chemischen und alchemistischen Tradition führt ihn dazu, die Affinität als ein Naturgesetz zu betrachten, das sowohl in der Chemie als auch bei lebenden Wesen und im Psychischen wirkt. Goethe kombiniert meisterhaft Wissenschaft und Fantastisches, indem er den Objekten bedeutende Kräfte zuschreibt und so die Verbindungen zwischen den menschlichen Elementen veranschaulicht. Obwohl der rote Faden des Werkes die Selbstlosigkeit und die rettende Unterdrückung ist, ist der Symbolismus so beschaffen, dass jeder Leser seine eigene Interpretation finden wird.
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Die Wahiverwandschaften, Johann Wolfgang von Goethe
- Langue
- Année de publication
- 1999
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- (rigide)
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- Titre
- Die Wahiverwandschaften
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Johann Wolfgang von Goethe
- Éditeur
- Könemann
- Publié
- 1999
- Format
- rigide
- Pages
- 276
- ISBN10
- 3895086673
- ISBN13
- 9783895086670
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Thème historique, Classiques, Littérature allemande, Allemagne, 19e siècle
- Évaluation
- 5 sur 5
- Description
- Dieser wunderschöne Roman von Goethe, dem großen Meister der deutschen Literatur, taucht ein in die verhängnisvolle Geschichte reicher Aristokraten. Der Autor präsentiert in Kapitel 4 eine wissenschaftliche Theorie, die nahe am Traité de Bergman und der Theorie der chemischen Affinitäten der Elemente von Étienne-François Geoffroy liegt. Er stützt sich auf die Beziehungen von Anziehung und Abstoßung zwischen chemischen Elementen, um menschliche Beziehungen zu erklären. Seine feine Kenntnis der chemischen und alchemistischen Tradition führt ihn dazu, die Affinität als ein Naturgesetz zu betrachten, das sowohl in der Chemie als auch bei lebenden Wesen und im Psychischen wirkt. Goethe kombiniert meisterhaft Wissenschaft und Fantastisches, indem er den Objekten bedeutende Kräfte zuschreibt und so die Verbindungen zwischen den menschlichen Elementen veranschaulicht. Obwohl der rote Faden des Werkes die Selbstlosigkeit und die rettende Unterdrückung ist, ist der Symbolismus so beschaffen, dass jeder Leser seine eigene Interpretation finden wird.


