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In der Einleitung zu seinen Fabeln erklärt La Fontaine sein Vorhaben: Er wählte einige antike Tiergeschichten aus und verlieh ihnen neue Züge, um sie dem Geschmack seiner Zeitgenossen anzupassen und ihnen eine moralische Lehre zu entnehmen. Die Tiere helfen dem Dichter, den Menschen zu belehren. La Fontaine orientiert sich an den Fabeln von Äsop, Phaedrus und anderen, doch bleibt in seinen Gedichten nur das Gerüst der Handlung erhalten; alles andere ist sein geistiges Eigentum. Er löst sich von seinen Vorgängern, findet seinen eigenen Ton und erfindet fast eine neue literarische Gattung. Was bei seinen Vorbildern kalt und leblos war, wird bei La Fontaine lebendig und schafft ein eigenes Universum von Eindrücken und Gefühlen. Er verbindet klassischen Geschmack mit modernem Empfinden und betrachtet das Leben und menschliche Schwächen mit Nachsicht. Die Fabel verwandelt sich bei ihm von einer moralischen Lektion in ein Drama und eine bunte Satire, in der die zeitgenössische Gesellschaft die Kulisse bildet. La Fontaine hat Mitgefühl mit einfachen Menschen und schätzt ihren Charakter und Freundschaft. Seine Philosophie ist nachsichtig gegenüber menschlichen Fehlern, weshalb seine Werke zeitlos bleiben und von Generation zu Generation bewundert werden.
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Die Fabeln, Jean de La Fontaine
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