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Jou-pu-tuan

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Die härteste und skandalöseste Pornografie des alten China hat zudem einen Humor, der unserer Fanny Hill und Justine vollkommen fehlt. Diese geniale erotische Groteske markiert den Höhepunkt der großen Ära des mingschen Erotismus in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die ironisch genannte sexuelle Färie Meditační Rohožky z masa wurde höchstwahrscheinlich 1657 vom südchinesischen Libertin Li Yu verfasst. Sein Werk landete auf dem kaiserlichen Index verbotener Bücher. Der Roman, der aufgrund seiner literarischen Qualitäten in keiner seriösen Geschichte der klassischen chinesischen Literatur fehlen darf, darf paradoxerweise bis heute nicht in seiner Heimat veröffentlicht werden. Als in den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts die erste westliche Übersetzung erschien, wurde der Schweizer Verlag vor Gericht gebracht. Einige Jahre später nannte sich der Autor der viel besseren französischen Übersetzung, der Pariser Sinologe J. Pimpaneau, lieber Klossowski. Wo Rouputuan war, war immer für Unterhaltung gesorgt.

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Jou-pu-tuan, Yu Li

Langue
Année de publication
1986
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Titre
Jou-pu-tuan
Langue
Allemand
Auteurs
Yu Li
Publié
1986
Format
souple
Pages
461
ISBN10
3596224519
ISBN13
9783596224517
Séries
Première publication
1885
Titre original
Ròu pútuán
Évaluation
4 sur 5
Description
Die härteste und skandalöseste Pornografie des alten China hat zudem einen Humor, der unserer Fanny Hill und Justine vollkommen fehlt. Diese geniale erotische Groteske markiert den Höhepunkt der großen Ära des mingschen Erotismus in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die ironisch genannte sexuelle Färie Meditační Rohožky z masa wurde höchstwahrscheinlich 1657 vom südchinesischen Libertin Li Yu verfasst. Sein Werk landete auf dem kaiserlichen Index verbotener Bücher. Der Roman, der aufgrund seiner literarischen Qualitäten in keiner seriösen Geschichte der klassischen chinesischen Literatur fehlen darf, darf paradoxerweise bis heute nicht in seiner Heimat veröffentlicht werden. Als in den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts die erste westliche Übersetzung erschien, wurde der Schweizer Verlag vor Gericht gebracht. Einige Jahre später nannte sich der Autor der viel besseren französischen Übersetzung, der Pariser Sinologe J. Pimpaneau, lieber Klossowski. Wo Rouputuan war, war immer für Unterhaltung gesorgt.