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Das Prinzip Hoffnung. Kapitel 33-42

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Im Gegensatz zur Aktualität und zur Ideologie der "Ende der Geschichte" erweist sich "Das Prinzip Hoffnung" - das seine Ontologie auf die Potenzialität des Seins und die Offenheit für Veränderung gründet - heute als kühn unzeitgemäß, aber reich an Anregungen zu immer offenen Themen. In den fünf Teilen, die sein Meisterwerk bilden, erkundet Bloch die utopische Dimension des Denkens in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen: über das "Prinzip des Vergnügens" der alten Utopien hinaus, aber auch über das "Prinzip der Realität", verstanden als passive Akzeptanz des Gegebenen. Ein großer Teil des "Prinzip Hoffnung" ist einer Phänomenologie der utopischen Bewusstseinszustände gewidmet: von den tiefsten Wünschen des Einzelnen über Kunstwerke und große kollektive Mythen bis hin zu den Formen, die sich in der Konsumkunst ankündigen. In all diesen Formen zeichnen sich durch eine "Ontologie des Noch-Nicht" die Züge einer versöhnten Realität ab, die als Leitfaden und Orientierung für das historische Handeln dienen. In diesem Sinne identifiziert "Das Prinzip Hoffnung" ein mögliches Gegenmittel gegen Nihilismus und Angst: ohne Erlösung und Rettung zu versprechen, ohne den Fall einiger Idole mit dem Fall der Ideale zu verwechseln.

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Das Prinzip Hoffnung. Kapitel 33-42, Ernst Bloch

Langue
Année de publication
1985
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Titre
Das Prinzip Hoffnung. Kapitel 33-42
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
1985
Format
souple
ISBN10
3518281542
ISBN13
9783518281543
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
3,6 sur 5
Description
Im Gegensatz zur Aktualität und zur Ideologie der "Ende der Geschichte" erweist sich "Das Prinzip Hoffnung" - das seine Ontologie auf die Potenzialität des Seins und die Offenheit für Veränderung gründet - heute als kühn unzeitgemäß, aber reich an Anregungen zu immer offenen Themen. In den fünf Teilen, die sein Meisterwerk bilden, erkundet Bloch die utopische Dimension des Denkens in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen: über das "Prinzip des Vergnügens" der alten Utopien hinaus, aber auch über das "Prinzip der Realität", verstanden als passive Akzeptanz des Gegebenen. Ein großer Teil des "Prinzip Hoffnung" ist einer Phänomenologie der utopischen Bewusstseinszustände gewidmet: von den tiefsten Wünschen des Einzelnen über Kunstwerke und große kollektive Mythen bis hin zu den Formen, die sich in der Konsumkunst ankündigen. In all diesen Formen zeichnen sich durch eine "Ontologie des Noch-Nicht" die Züge einer versöhnten Realität ab, die als Leitfaden und Orientierung für das historische Handeln dienen. In diesem Sinne identifiziert "Das Prinzip Hoffnung" ein mögliches Gegenmittel gegen Nihilismus und Angst: ohne Erlösung und Rettung zu versprechen, ohne den Fall einiger Idole mit dem Fall der Ideale zu verwechseln.