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Beck'sche Reihe - 1132: Entschulung der Gesellschaft

Eine Streitschrift

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Für Ivan Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck. Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution „Schule“ zu den primären Ursachen für die Ausbreitung sozialer Ungleichheiten. Doch beläßt es Illich nicht bei dieser provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein, „allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren; es sollte allen, die ihr Wissen mit anderen teilen wollen, Vollmacht geben, diejenigen zu finden, die von ihnen lernen wollen; es sollte allen, die der Öffentlichkeit ein Problem vorlegen wollen, Gelegenheit schaffen, ihre Sache vorzutragen.“ Die Abschaffung der sogenannten „Regelschule“ zugunsten eines Netzes „geselliger, kommunikativer“ Einrichtungen wäre die Voraussetzung, um diese Zielsetzung zu verwirklichen.

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Beck'sche Reihe - 1132: Entschulung der Gesellschaft, Ivan Illich, Thomas Lindquist, Helmut Lindemann

Langue
Année de publication
2013
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(souple),
État du livre
Très bon
Prix
15,99 €

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4,1
Très bien
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Titre
Beck'sche Reihe - 1132: Entschulung der Gesellschaft
Sous-titre
Eine Streitschrift
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2013
Format
souple
Pages
187
ISBN10
3406632599
ISBN13
9783406632594
Séries
Première publication
1971
Titre original
Entschulung der Gesellschaft
Évaluation
4,05 sur 5
Description
Für Ivan Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck. Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution „Schule“ zu den primären Ursachen für die Ausbreitung sozialer Ungleichheiten. Doch beläßt es Illich nicht bei dieser provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein, „allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren; es sollte allen, die ihr Wissen mit anderen teilen wollen, Vollmacht geben, diejenigen zu finden, die von ihnen lernen wollen; es sollte allen, die der Öffentlichkeit ein Problem vorlegen wollen, Gelegenheit schaffen, ihre Sache vorzutragen.“ Die Abschaffung der sogenannten „Regelschule“ zugunsten eines Netzes „geselliger, kommunikativer“ Einrichtungen wäre die Voraussetzung, um diese Zielsetzung zu verwirklichen.