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Die Majorin

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Die Witwe eines Gutsbesitzers, auch 20 Jahre nach dem Tod ihres Mannes noch als Majorin bekannt, erkennt im Moor den totgeglaubten Michael Fahrenholz erst, als er seinen Namen vom Denkmal der Gefallenen entfernt. Sie nimmt ihn als Jäger in ihre Dienste, was zu einer ungewöhnlichen Bindung zwischen zwei vom Krieg gezeichneten Menschen führt. Diese Neuausgabe wurde 2021 von Karl-Maria Guth herausgegeben und der Text an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Ernst Wiechert, 1887 in Kleinort, Masuren, geboren, studierte in Königsberg und lehrte dort als Studienrat. Er heiratete 1912 Meta Mittelstädt und meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wo er mehrfach verwundet wurde und das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse erhielt. In den Kriegsjahren verfasste er seine ersten Erzählungen. Nach dem Selbstmord seiner Frau zog er 1930 nach Berlin, heiratete 1932 erneut und gab 1933 den Lehrerberuf auf, um als freier Schriftsteller in Bayern zu leben. Die Nationalsozialisten drangsalierten ihn, und 1938 wurde er verhaftet, jedoch nach Protesten auf freien Fuß gesetzt. Er wählte den Weg der Inneren Emigration und blieb in Deutschland, bevor er nach dem Krieg in die Schweiz ging. Ernst Wiechert starb am 24. August 1950 und gilt als einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit.

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Die Majorin, Ernst Wichert

Langue
Année de publication
1977
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Langue
Allemand
Éditeur
Lübbe
Publié
1977
Format
souple
Pages
174
ISBN10
3404005767
ISBN13
9783404005765
Séries
Description
Die Witwe eines Gutsbesitzers, auch 20 Jahre nach dem Tod ihres Mannes noch als Majorin bekannt, erkennt im Moor den totgeglaubten Michael Fahrenholz erst, als er seinen Namen vom Denkmal der Gefallenen entfernt. Sie nimmt ihn als Jäger in ihre Dienste, was zu einer ungewöhnlichen Bindung zwischen zwei vom Krieg gezeichneten Menschen führt. Diese Neuausgabe wurde 2021 von Karl-Maria Guth herausgegeben und der Text an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Ernst Wiechert, 1887 in Kleinort, Masuren, geboren, studierte in Königsberg und lehrte dort als Studienrat. Er heiratete 1912 Meta Mittelstädt und meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wo er mehrfach verwundet wurde und das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse erhielt. In den Kriegsjahren verfasste er seine ersten Erzählungen. Nach dem Selbstmord seiner Frau zog er 1930 nach Berlin, heiratete 1932 erneut und gab 1933 den Lehrerberuf auf, um als freier Schriftsteller in Bayern zu leben. Die Nationalsozialisten drangsalierten ihn, und 1938 wurde er verhaftet, jedoch nach Protesten auf freien Fuß gesetzt. Er wählte den Weg der Inneren Emigration und blieb in Deutschland, bevor er nach dem Krieg in die Schweiz ging. Ernst Wiechert starb am 24. August 1950 und gilt als einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit.