"Mais il semblait que, derrière le grand incendie du ciel, il vit quelque chose : il voyait ce qui chaque soir s'était révélé à lui plus nettement. Peut-être pouvait-on appeler cela l'éternité de la vie." Ce grand ciel embrasé qui sert de toile de fond à Missa sine nomine, c'est l'Allemagne vaincue de 1945, l'Allemagne "année zéro" qui survit dans les décombres. Dans un château dont il a hérité mais qui est occupé par les Américains, Amédée von Liljecrona retrouve ses deux frères qui ont fui la Prusse orientale occupée par les Russes. Il a passé les quatre dernières années de la guerre dans un camp de concentration : Je ne suis plus un chrétien, je suis un fauve. J'ai été dans la fosse aux bêtes, il ne faut plus me parler." Missa sine nomine est le récit de ce retour parmi les hommes. Toute la profondeur et la beauté de ce livre naissent de l'impossibilité d'un retour progressif. Il faudra pour vivre à nouveau une véritable conversion à la vie. Une offrande sans nom.
Ernst Wichert Livres
Ernst Wiechert, enseignant, poète et écrivain allemand, a défendu les vertus de la simplicité, de l'humilité et de l'amour idéal dans son œuvre. Malgré son opposition au régime nazi, qui a conduit à son internement, son héritage est complexe en raison de sa popularité durable sous ce régime. Néanmoins, ses écrits témoignent constamment de sa défense inébranlable de ses convictions, y compris un roman prônant une vie bonne comme réponse au malaise de l'époque. Ses écrits critiques, conservés après la guerre, servent de témoignage de ses expériences et de mémorial pour les morts.






Ernst Wiecherts Roman „Die Magd des Jürgen Doskocil“ (1932) erzählt von menschlichen Schicksalen in schwierigen Zeiten. Diese Ausgabe, bearbeitet von Theodor Borken, bietet einen lesefreundlichen Großdruck und wurde an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Wiechert, ein bedeutender Autor seiner Zeit, erlebte eine bewegte Lebensgeschichte.
Historischer Roman uber Heinrich von Plauen, der als Retter des Deutschen Ordens nach der Schlacht von Tannenberg gilt.
Der Exote
Roman
Der Totenwolf
Roman
Ernst Wiecherts Roman entstand in einer Zeit, die stark vom Nachhall des Ersten Weltkriegs geprägt war, als die alte Ordnung zerbrochen und eine neue noch nicht in Sicht war. Vor diesem düsteren Hintergrund präsentiert sich „Der Totenwolf“ als erzählerisches Manifest, das heidnische, antichristliche und deutschbewusste Züge trägt. Es ist ein Sinn- und Gottsucherroman, der durch einfühlsame Schilderungen seelischer Konflikte, einen spannungsreichen dramatischen Verlauf und sprachliche Schönheit besticht und zugleich verstört. Wolf Wiedensahl wächst als Kind, von seinen Eltern verstoßen, bei seiner Großmutter in den masurischen Wäldern auf. Diese heile ostpreußische Welt, fernab der Zivilisation, ist von einer naturmystischen Magie umgeben. Als Wolfs Vater nach Jahren zurückkehrt und ihn zur Schule schickt, wird der Junge mit der Grausamkeit der Außenwelt konfrontiert. Der Krieg, den Wolf als Soldat und Offizier erlebt, wird meisterhaft und sprachgewaltig beschrieben; es entsteht eine grausame Ästhetik des Schreckens, in der unerfüllbare Erlösungsphantasien um Leben und Tod ringen. Nach seiner Rückkehr, seelisch zerrüttet, findet Wolf in einer hedonistischen und dekadenten Gesellschaft keine Heimat mehr. Der Totenwolf beginnt seinen Rachefeldzug!
In eindringlicher und zeitloser Weise beschreibt der Dichter Ernst Wiechert seine glückliche Kindheit in einem einsam gelegenen Forsthaus in den Wäldern Ostpreußens, umgeben von Seen und Mooren. Erst im Schulalter begegnet er der Geschäftigkeit der Stadt und dem menschlichen Miteinander, das er aus seiner Einsamkeit heraus erlernen muss. Diese neue Welt wird von seiner Sehnsucht nach der Stille und Majestät der Wälder seiner Heimat überschattet, die er mit ergreifenden Worten schildert. Mit großer Liebe, leisem Humor und lächelnder Ironie erzählt Wiechert von seiner Wanderung durch die Stätten und Jahre seiner Kindheit und Jugend. Über allem schwebt der köstliche Schimmer der Erinnerung, ein Glanz, „den nur der frühe Morgen hat, bevor eine Fährte durch den Tau läuft und eine Vogelstimme über den dampfenden Wäldern steht“. Ernst Wiechert wurde am 18. Mai 1887 im Forsthaus Kleinort geboren und war bis 1933 im höheren Schuldienst tätig. Nach seiner Niederlassung in Bayern wurde er wegen seines Widerstands gegen das Naziregime zeitweise im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Erinnerungsbände, Romane, Märchen und Novellen. Der Dichter starb am 24. August 1950 in der Schweiz.
Der Totenwald
- 140pages
- 5 heures de lecture
Wer von den Jüngeren kennt den 1887 in Ostpreußen geborenen, 1950 am Zürichsee gestorbenen Ernst Wiechert, der in den dreißiger Jahren und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu den erfolg- und einflußreichsten deutschen Schriftstellern und während der Nazizeit zur sogenannten inneren Emigration gehörte?
Das einfache Leben
- 394pages
- 14 heures de lecture
Korvettenkapitän Thomas von Orla kämpft 1916 in der Seeschlacht vor Skagerrak gegen die britische Royal Navy. Zwei Jahre später, während einer Meuterei, wird er von seinen Matrosen ins Meer geworfen, überlebt jedoch dank seines Obermatrosen Friedrich Wilhelm Bildermann. Fünf Jahre nach dem Krieg ringt Thomas noch mit den Erlebnissen und findet Trost im Psalm 90, was ihn dazu bewegt, seine Familie und die Stadt zu verlassen und nach Ostpreußen zu ziehen. Dort beginnt er eine lange Suche nach dem Sinn des Lebens, während er in eine scheinbar intakte preußische Welt eintaucht, die in der Weimarer Republik ihren Charakter bewahrt hat. Zu seinen wichtigsten Beziehungen zählen der grimmige General von Platen, dessen Enkelin Marianne, Förster Gruber und der zurückgezogene Graf Natango Pernein. Der General wird zu einem Gönner für Thomas, der mit Bildermann auf einer Fischerinsel lebt. In den langen Winterabenden schreibt Thomas zwei Bücher über Moral im Krieg, die jedoch auf Widerstand stoßen. Nach dem Tod des Grafen erbt Thomas unerwartet dessen Besitz, einschließlich eines Schlosses mit Bibliothek und Labor. Von einer tiefen Todessehnsucht erfüllt, forscht er und kommt zu dem Schluss: „das Geschaute […] war größer als das Gedachte.“


