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Nanon

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Im Jahr 1850, am Ende ihres Lebens, schreibt die Marquise de Franqueville ihre Memoiren. Kurz vor der Revolution wird die kleine Nanon, eine arme, ungebildete Bäuerin, zur Freundin des "kleinen Mönchs" Emilien de Franqueville, der durch die Schließung der Klöster bald wieder in den Laienstand zurückkehrt. Das Echo der Revolution erreicht diese abgelegenen ländlichen Gegenden nur gedämpft, doch die alte Feudalgesellschaft wankt, die nationalen Güter werden verkauft, und Nanon wird durch Mut und Intelligenz ihr Schicksal als Frau erobern können. Dieses ländliche Gedicht, das die Schönheit der Creuse und des Berry preist, ist ein Lobgesang auf das 18. Jahrhundert und Rousseau. Der Roman beleuchtet die Revolution aus der Perspektive der Landbevölkerung, einer Klasse, die im 19. Jahrhundert wenig Beachtung fand. Veröffentlicht 1872, kurz nach dem Trauma der Kommune, wird Nanon von den republikanischen und feministischen Überzeugungen George Sands getragen, die wohl ihr letztes großes Werk darstellt.

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Nanon, George Sand

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1991
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