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Leipziger Vorlesungen zur Geschichte der Philosophie

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Ernst Bloch (1885-1977) erhielt seine Ausbildung in Philosophie und Physik in verschiedenen Städten Deutschlands. Er arbeitete eine Zeit lang im Bereich Literatur. Sein erstes Werk, Vom Geist der Utopie, wurde 1918 veröffentlicht. In den 1930er Jahren nahm er den Marxismus an. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ er sein Land und gründete in Amerika mit deutschen Flüchtlingen einen Verlag. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Ostdeutschland nieder und wurde 1948 als Professor für Philosophie an die Universität Leipzig berufen. 1955 erhielt er den Nationalpreis des Landes. Aufgrund seiner Kritik an der Entwicklung des marxistischen Denkens wurde er 1957 als Revisionist erklärt. 1961 zog er nach Westdeutschland, wo an der Universität Tübingen ein eigener Lehrstuhl für ihn eingerichtet wurde, und er unterrichtete bis zu seinem Lebensende. In dem vorliegenden Buch sieht Bloch nicht die Wiedergeburt der Antike in der Renaissance, sondern die Geburt eines neuen Menschen und einer neuen Gesellschaft: der bürgerlichen Gesellschaft. Er stellt uns dieses allgemein vernachlässigte historische Wendepunkt durch die Philosophen der Renaissance vor und bezieht dabei auch Wissenschaftler wie Galileo, Kepler und Newton ein. Er präsentiert uns die Renaissance-Revolution, die in der Kunst als revolutionär bekannt ist, in einem umfassenden Bild.

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Leipziger Vorlesungen zur Geschichte der Philosophie, Ernst Bloch

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1989
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Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
1989
Format
rigide
ISBN10
3518281674
ISBN13
9783518281673
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
5 sur 5
Description
Ernst Bloch (1885-1977) erhielt seine Ausbildung in Philosophie und Physik in verschiedenen Städten Deutschlands. Er arbeitete eine Zeit lang im Bereich Literatur. Sein erstes Werk, Vom Geist der Utopie, wurde 1918 veröffentlicht. In den 1930er Jahren nahm er den Marxismus an. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ er sein Land und gründete in Amerika mit deutschen Flüchtlingen einen Verlag. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Ostdeutschland nieder und wurde 1948 als Professor für Philosophie an die Universität Leipzig berufen. 1955 erhielt er den Nationalpreis des Landes. Aufgrund seiner Kritik an der Entwicklung des marxistischen Denkens wurde er 1957 als Revisionist erklärt. 1961 zog er nach Westdeutschland, wo an der Universität Tübingen ein eigener Lehrstuhl für ihn eingerichtet wurde, und er unterrichtete bis zu seinem Lebensende. In dem vorliegenden Buch sieht Bloch nicht die Wiedergeburt der Antike in der Renaissance, sondern die Geburt eines neuen Menschen und einer neuen Gesellschaft: der bürgerlichen Gesellschaft. Er stellt uns dieses allgemein vernachlässigte historische Wendepunkt durch die Philosophen der Renaissance vor und bezieht dabei auch Wissenschaftler wie Galileo, Kepler und Newton ein. Er präsentiert uns die Renaissance-Revolution, die in der Kunst als revolutionär bekannt ist, in einem umfassenden Bild.