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Dein ist das Reich

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"Die Insel" ist eine Ansammlung schäbiger, langsam verfallender Häuser in Marianao, einem Vorort von Havanna. Sie besteht aus dem "Diesseits" - den Häusern und einem verwilderten Garten voller nachgemachter antiker Skulpturen - und dem "Jenseits", dem angrenzenden Wald, durch den verwachsene Pfade zum nahen Meer führen. Eine eingeschworene Gemeinschaft bewohnt die Häuser der "Insel": die Barfüßige Gräfin, die wie eine Königin im Exil mit anachronistischer Eleganz durch den Garten streift und apokalyptische Visionen hat; Onkel Rolo, ein alternder homosexueller Buchhändler, der auf dem Bahnhof Anschluß zu finden hofft; seine Schwester Helena, die für Ordnung auf der "Insel" sorgt, und ihr Sohn Sebastián, der einem rätselhaften, verwundeten Matrosen begegnet; der schwarze Bäcker Merengue, der auf der Suche nach seinem Sohn Chavito ist; Casta Diva, die ihrer Karriere als Sängerin nachtrauert; Irene, deren Gedächtnis sich immer mehr verflüchtigt, bis sie sich nicht einmal mehr an ihren Namen erinnert, und andere Gescheiterte, Zukurzgekommene. Abilio Estévez verwebt all diese Episoden und Personen miteinander und schafft das halb reale, halb mythische Bild eines Ortes mit wuchernden Pflanzen und Geschichten. Ein Ort der Täuschungen und Alptraumvisionen, der den Naturgewalten ausgesetzt ist und über dem eine nicht greifbare, sich verdichtende Drohung hängt.

Édition

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Dein ist das Reich, Abilio Este vez

Langue
Année de publication
2003
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
1,61 €

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Titre
Dein ist das Reich
Langue
Allemand
Éditeur
Luchterhand
Publié
2003
Format
souple
Pages
480
ISBN10
363062054X
ISBN13
9783630620541
Séries
Titre original
Tuyo es el reino
Évaluation
3 sur 5
Description
"Die Insel" ist eine Ansammlung schäbiger, langsam verfallender Häuser in Marianao, einem Vorort von Havanna. Sie besteht aus dem "Diesseits" - den Häusern und einem verwilderten Garten voller nachgemachter antiker Skulpturen - und dem "Jenseits", dem angrenzenden Wald, durch den verwachsene Pfade zum nahen Meer führen. Eine eingeschworene Gemeinschaft bewohnt die Häuser der "Insel": die Barfüßige Gräfin, die wie eine Königin im Exil mit anachronistischer Eleganz durch den Garten streift und apokalyptische Visionen hat; Onkel Rolo, ein alternder homosexueller Buchhändler, der auf dem Bahnhof Anschluß zu finden hofft; seine Schwester Helena, die für Ordnung auf der "Insel" sorgt, und ihr Sohn Sebastián, der einem rätselhaften, verwundeten Matrosen begegnet; der schwarze Bäcker Merengue, der auf der Suche nach seinem Sohn Chavito ist; Casta Diva, die ihrer Karriere als Sängerin nachtrauert; Irene, deren Gedächtnis sich immer mehr verflüchtigt, bis sie sich nicht einmal mehr an ihren Namen erinnert, und andere Gescheiterte, Zukurzgekommene. Abilio Estévez verwebt all diese Episoden und Personen miteinander und schafft das halb reale, halb mythische Bild eines Ortes mit wuchernden Pflanzen und Geschichten. Ein Ort der Täuschungen und Alptraumvisionen, der den Naturgewalten ausgesetzt ist und über dem eine nicht greifbare, sich verdichtende Drohung hängt.