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Der Vorfahre

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Ein 60-jähriger Mann beschreibt die prägende Erfahrung seines Lebens: Nach zehn Jahren des Zusammenlebens mit den Colastiné-Indianern in Europa erzählt er von dem entscheidenden Moment, der jeden Menschen formt: „diesem großen einzigartigen Gestern des Lebens“. Aus dem Nichts — ohne Namen, ohne Vater, in völliger Waisenschaft und Obdachlosigkeit — und mit dem offenen Meer als privilegierten Horizont zu Beginn des 16. Jahrhunderts schließt sich ein Jugendlicher einer der vielen spanischen Expeditionen zum Río de la Plata an. Die Ankunft an diesen Küsten des Wahnsinns und der Albträume, bewohnt von Indianern mit archaischen Ritualen, konfrontiert ihn mit einer Wahrnehmung der Realität, die für den Rest seines Lebens das Zentrum seiner Erinnerung einnehmen wird. Die beste Prosa von Saer ist eine mühsame Auseinandersetzung mit dem Realen, der Geschichte, der Erinnerung und der Sprache.

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Der Vorfahre, Juan José Saer

Langue
Année de publication
1993
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Titre
Der Vorfahre
Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
1993
Format
souple
Pages
161
ISBN10
3492116914
ISBN13
9783492116916
Première publication
1983
Titre original
El entenado
Évaluation
4,05 sur 5
Description
Ein 60-jähriger Mann beschreibt die prägende Erfahrung seines Lebens: Nach zehn Jahren des Zusammenlebens mit den Colastiné-Indianern in Europa erzählt er von dem entscheidenden Moment, der jeden Menschen formt: „diesem großen einzigartigen Gestern des Lebens“. Aus dem Nichts — ohne Namen, ohne Vater, in völliger Waisenschaft und Obdachlosigkeit — und mit dem offenen Meer als privilegierten Horizont zu Beginn des 16. Jahrhunderts schließt sich ein Jugendlicher einer der vielen spanischen Expeditionen zum Río de la Plata an. Die Ankunft an diesen Küsten des Wahnsinns und der Albträume, bewohnt von Indianern mit archaischen Ritualen, konfrontiert ihn mit einer Wahrnehmung der Realität, die für den Rest seines Lebens das Zentrum seiner Erinnerung einnehmen wird. Die beste Prosa von Saer ist eine mühsame Auseinandersetzung mit dem Realen, der Geschichte, der Erinnerung und der Sprache.