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Der Struwwelpeter

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1844 suchte der Arzt Heinrich Hoffmann ein Bilderbuch als Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen Sohn Carl, fand jedoch nichts Passendes. In einem späteren Rückblick schrieb Hoffmann, dass er in der Stadt lange Erzählungen oder moralische Geschichten fand, die für kleine Kinder ungeeignet waren. Enttäuscht kehrte er mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst ein Bilderbuch zu erstellen. Das Geschenk kam gut an und erregte das Interesse seiner erwachsenen Freunde, die ihn drängten, das Werk zu veröffentlichen. Zunächst zögerte er, doch ein befreundeter Verleger überzeugte ihn schließlich, und 1845 erschien das Buch erstmals im Druck. Es wurde unter dem Titel „Lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3–6 Jahren“ veröffentlicht, später bekannt als „Struwwelpeter“. In den Geschichten werden Kinder dargestellt, die unartig sind und dafür bestraft werden, wie der „bitterböse Friederich“, der Tiere quält, oder Paulinchen, die mit Streichhölzern spielt und sich verbrennt. Auch die Geschichte vom Hasen, der den Jäger überlistet, zeigt Hoffmanns moderne Ansichten. Namen wie Zappelphilipp und Suppenkaspar sind in die deutsche Umgangssprache eingegangen und einige Textpassagen sind heute allgemein bekannt.

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3,6
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
Siebert
Publié
1966
Format
rigide
Pages
24
ISBN10
3808925124
ISBN13
9783808925126
Séries
Titre original
Der Struwwelpeter: Lustige Geschichten und drollige Bilder
Évaluation
3,6 sur 5
Description
1844 suchte der Arzt Heinrich Hoffmann ein Bilderbuch als Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen Sohn Carl, fand jedoch nichts Passendes. In einem späteren Rückblick schrieb Hoffmann, dass er in der Stadt lange Erzählungen oder moralische Geschichten fand, die für kleine Kinder ungeeignet waren. Enttäuscht kehrte er mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst ein Bilderbuch zu erstellen. Das Geschenk kam gut an und erregte das Interesse seiner erwachsenen Freunde, die ihn drängten, das Werk zu veröffentlichen. Zunächst zögerte er, doch ein befreundeter Verleger überzeugte ihn schließlich, und 1845 erschien das Buch erstmals im Druck. Es wurde unter dem Titel „Lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3–6 Jahren“ veröffentlicht, später bekannt als „Struwwelpeter“. In den Geschichten werden Kinder dargestellt, die unartig sind und dafür bestraft werden, wie der „bitterböse Friederich“, der Tiere quält, oder Paulinchen, die mit Streichhölzern spielt und sich verbrennt. Auch die Geschichte vom Hasen, der den Jäger überlistet, zeigt Hoffmanns moderne Ansichten. Namen wie Zappelphilipp und Suppenkaspar sind in die deutsche Umgangssprache eingegangen und einige Textpassagen sind heute allgemein bekannt.