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Im 16. und 17. Jahrhundert verwandelt sich die Natur in Landschaften, die erstmals in Bildern darstellbar sind und zunehmend als schön und wertvoll gelten. Die Entstehung der Landschaftsmalerei ist das Ergebnis bedeutender Umwälzungen in der Geistes- und Kunstgeschichte, mit Flandern als zentralem Punkt. Der reiche Bestand flämischer Gemälde in Dresden ermöglicht eine facettenreiche Darstellung der Entwicklung dieses neuen Genres bis hin zur barocken Landschaftsmalerei. In einer Zeit großer Entdeckungen und der kartografischen Vermessung der Welt entstehen Handelswege, die den flämischen Regionen Wohlstand bringen. Die Natur wird durch die Augen des naturkundlich-distanzierten Entdeckers und des staunenden Gläubigen betrachtet. Die Sehnsucht nach einem paradiesischen Einklang zwischen Mensch und Schöpfung spiegelt sich in der neu entstehenden Bildform wider, ebenso wie die seelischen Abgründe, die dem Einzelnen drohen. Flämische Landschaftsdarstellungen basieren auf detaillierten Naturstudien, die die Maler in ihren Werkstätten zu kunstvollen Panoramen zusammenfügen. So schaffen sie irdische Paradiese – sowohl in ihren Köpfen als auch auf der Leinwand.
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Das Paradies auf Erden, Uta Neidhardt
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- 2016
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