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Gottesfinsternis

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Biblisch geprägt bezieht sich der Ausdruck "Gottesfinsternis" auf das jüdische Konzept des hester panim, das Handeln Gottes, sein Angesicht zu verbergen, um seine ungehorsamen Subjekte zu bestrafen. Obwohl diese Idee für viele Menschen tief beunruhigend ist, verwendet Martin Buber den Ausdruck hoffnungsvoll – denn ein sich verbergender Gott ist auch ein Gott, der gefunden werden kann. "Gottesfinsternis" ist eine Sammlung von neun Essays, die sich mit der Beziehung zwischen Religion und Philosophie befassen. Das Buch enthält Bubers Kritik an den thematisch miteinander verbundenen – und doch vielfältigen – Perspektiven von Soren Kierkegaard, Hermann Cohen, C.G. Jung, Martin Heidegger und anderen bedeutenden modernen Denkern. Buber dekonstruiert deren philosophische Auffassungen von Gott und erklärt, warum die Religion die Philosophie benötigt, um das Authentische in spirituellen Begegnungen zu deuten. Er erläutert die religiösen Implikationen der Ich-Du-Beziehung und zeigt auf, wie der ausschließliche Fokus auf wissenschaftliches Wissen in der modernen Welt die Möglichkeit einer persönlichen Beziehung zu Gott blockiert.

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Gottesfinsternis, Martin Buber

Langue
Année de publication
1994
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4,0
Très bien
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Titre
Gottesfinsternis
Langue
Allemand
Éditeur
Schneider
Publié
1994
Pages
192
ISBN10
379530122X
ISBN13
9783795301224
Séries
Première publication
1953
Titre original
Gottesfinsternis – Betrachtungen zur Beziehung zwischen Religion und Philosophie
Évaluation
4 sur 5
Description
Biblisch geprägt bezieht sich der Ausdruck "Gottesfinsternis" auf das jüdische Konzept des hester panim, das Handeln Gottes, sein Angesicht zu verbergen, um seine ungehorsamen Subjekte zu bestrafen. Obwohl diese Idee für viele Menschen tief beunruhigend ist, verwendet Martin Buber den Ausdruck hoffnungsvoll – denn ein sich verbergender Gott ist auch ein Gott, der gefunden werden kann. "Gottesfinsternis" ist eine Sammlung von neun Essays, die sich mit der Beziehung zwischen Religion und Philosophie befassen. Das Buch enthält Bubers Kritik an den thematisch miteinander verbundenen – und doch vielfältigen – Perspektiven von Soren Kierkegaard, Hermann Cohen, C.G. Jung, Martin Heidegger und anderen bedeutenden modernen Denkern. Buber dekonstruiert deren philosophische Auffassungen von Gott und erklärt, warum die Religion die Philosophie benötigt, um das Authentische in spirituellen Begegnungen zu deuten. Er erläutert die religiösen Implikationen der Ich-Du-Beziehung und zeigt auf, wie der ausschließliche Fokus auf wissenschaftliches Wissen in der modernen Welt die Möglichkeit einer persönlichen Beziehung zu Gott blockiert.