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Heute bedeckt und kühl

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Gedachtes und Erlebtes zu ordnen, Zwiegespräch mit sich selbst zu führen oder auch Zeugnis abzulegen, Flüchtiges festzuhalten im Strom der Zeit: Es gibt viele gute Gründe, Tagebuch zu führen. Ebenso viele Gründe gibt es, die Tagebücher gerade auch fremder Menschen zu lesen. Sie geben Einblick in das Seelenleben ihrer Verfasser, zeigen ihren Alltag und ihre Welt, lassen die Poesie des Beiläufigen oder die große Geschichte im Kleinen aufscheinen. Man könnte auch einfach sagen: Sie sind, in ihren besten Momenten, bedeutende Literatur. Michael Maar durchstreift ganze Bibliotheken an Tagebuchliteratur, über Jahrhunderte hinweg – und versammelt die bemerkenswertesten, eindrücklichsten, schönsten Funde: von Christoph Kolumbus’ privatem Logbuch und den Bekenntnissen des britischen Chronisten Samuel Pepys über Thomas Manns lakonische Alltagsnotate und die Traumtagebücher Arthur Schnitzlers bis hin zu Rainald Goetz’ Internettagebuch «Abfall für alle» und Wolfgang Herrndorfs Blog «Arbeit und Struktur».

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Heute bedeckt und kühl, Michael Maar

Langue
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2023
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3,0
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Langue
Allemand
Publié
2023
Format
souple
Pages
256
ISBN10
3499014173
ISBN13
9783499014178
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
3 sur 5
Description
Gedachtes und Erlebtes zu ordnen, Zwiegespräch mit sich selbst zu führen oder auch Zeugnis abzulegen, Flüchtiges festzuhalten im Strom der Zeit: Es gibt viele gute Gründe, Tagebuch zu führen. Ebenso viele Gründe gibt es, die Tagebücher gerade auch fremder Menschen zu lesen. Sie geben Einblick in das Seelenleben ihrer Verfasser, zeigen ihren Alltag und ihre Welt, lassen die Poesie des Beiläufigen oder die große Geschichte im Kleinen aufscheinen. Man könnte auch einfach sagen: Sie sind, in ihren besten Momenten, bedeutende Literatur. Michael Maar durchstreift ganze Bibliotheken an Tagebuchliteratur, über Jahrhunderte hinweg – und versammelt die bemerkenswertesten, eindrücklichsten, schönsten Funde: von Christoph Kolumbus’ privatem Logbuch und den Bekenntnissen des britischen Chronisten Samuel Pepys über Thomas Manns lakonische Alltagsnotate und die Traumtagebücher Arthur Schnitzlers bis hin zu Rainald Goetz’ Internettagebuch «Abfall für alle» und Wolfgang Herrndorfs Blog «Arbeit und Struktur».