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Michael Maar

    17 juillet 1960

    Michael Maar est un érudit littéraire et un germaniste dont le travail explore les liens complexes entre littérature, histoire et psychologie. Ses essais perspicaces dissèquent des œuvres littéraires et leurs créateurs, découvrant des liens cachés et des sources d'inspiration. L'écriture de Maar se caractérise par sa précision et sa narration captivante, rendant ses textes accessibles aussi bien au public académique qu'au grand public. Sa profonde compréhension des œuvres littéraires offre de nouvelles perspectives sur des auteurs renommés et leurs créations.

    Das Blaubartzimmer
    Tamburinis Buckel
    Geister und Kunst
    Die Glühbirne der Etrusker
    Leoparden im Tempel
    Speak, Nabokov
    • Speak, Nabokov

      • 160pages
      • 6 heures de lecture

      Exploring the intricate relationship between Vladimir Nabokov's life and his literary themes, Michael Maar uncovers hidden clues within Nabokov's novels. This insightful examination delves into the psychological and philosophical underpinnings of his work, offering a fresh and compelling portrait of the renowned author. With a graceful and engaging style, Maar's analysis provides readers with a vital new understanding of Nabokov's contributions to twentieth-century literature, especially in light of the controversial posthumous publication of The Original of Laura.

      Speak, Nabokov
      4,1
    • Leoparden im Tempel

      Portraits großer Schriftsteller

      Ein Streifzug durch die Weltliteratur, mit feiner Ironie und reich an überraschenden Einsichten. Jedes große Werk der Literatur birgt Rätsel und Geheimnisse, und nicht selten findet sich der Schlüssel zur Lösung genau an jenem Punkt, an dem sich Leben und Schreiben ihrer Schöpfer berühren. In zwölf meisterhaften Portraits, von Hans Christian Andersen bis hin zu Jorge Luis Borges , spürt der Literaturkritiker und Bestsellerautor Michael Maar diese sensiblen Punkte auf – und stößt dort auf ganz Unerwartetes, manchmal Erheiterndes, aber ebenso auf innere Spannungen und Abgründe. Was bedeutete es für diese Schriftsteller, die allesamt auch Getriebene waren, wenn, wie es bei Kafka so bild- wie rätselhaft heißt, «die Leoparden in den Tempel einbrechen und die Opferkrüge leer saufen»? Wer wissen will, wie eng Thomas Mann mit dem Teufel verbandelt war, warum Marcel Proust kein Neujahrsgeschenk duldete, warum Virginia Woolf unterm Einfluss zweier Monde stand und Nabokovs Lolita Jungentracht trägt, woran Kafkas Käfer krepierte und was Robert Musil mit dem Giftzwerg Canetti verband: Herzlich willkommen. 

      Leoparden im Tempel
      4,7
    • Die Glühbirne der Etrusker

      • 207pages
      • 8 heures de lecture

      'Die Liebe zur Literatur versagt auch in ernsten Fällen nicht. Der Herzog von Charost las im Karren auf dem Weg zum Schafott ein Buch. Ehe er die Stufen zur Guillotine hochstieg, machte er ein Eselsohr in die zuletzt gelesene Seite.' Vierundzwanzig leichtfüßige Feuilletons versammelt Die Glühbirne der Etrusker – Rezensionen und Marginalien aus den Jahren 1999 bis 2002 sowie bisher unveröffentlichte Radioessays. Besprechungen von Martin Mosebach, Max Goldt oder Georg Klein stehen neben einem einfühlsamen Porträt des Paares Véra und Vladimir Nabokov. Literarische Schätze finden sich in den Marginalien – neu gedeutete Erzählungen von Vladimir Nabokov und Henry James, eine Gegenüberstellung von Nietzsche und G. K. Chesterton oder Borges’ Harvard-Vorlesungen. Geistreich und begeisternd knüpft Michael Maar seinen ganz persönlichen Teppich der Literatur des 20. Jahrhunderts. Wer den verführerisch und geschickt gelegten Fährten folgt, macht wundervolle Entdeckungen – eine wahre Trouvaille ist Halldór Laxness’ frühe Erzählung Das gute Fräulein, ein Meisterwerk aus den dreißiger Jahren, das nichts von seiner Strahlkraft verloren hat. Klug, kurzweilig und vergnüglich zu lesen – Die Glühbirne der Etrusker beleuchtet Literatur und bringt sie zum Leuchten.

      Die Glühbirne der Etrusker
      5,0
    • Auf die Frage einer Frauenzeitschrift, welche Lektüre ihn am stärksten geprägt habe, antwortete im Jahre 1928 Thomas Mann: Andersens Märchen. Michael Maar geht den Spuren dieser frühen Eindrücke im Werk Thomas Manns nach und entdeckt Hunderte bislang stummer Details, deren symbolische Kraft erst im Lichte der Märchen ersichtlich wird. »Ein philologischer Thriller. Abgesehen von seinen stilistischen Qualitäten hat mich der Vexierbild-Effekt verblüfft. Wie kommt es, daß niemand H. C. Andersens Weiße Königin im Gewirr der Äste entdeckt hat?« Hans Magnus Enzensberger

      Geister und Kunst
      5,0
    • Tamburinis Buckel

      Meister von heute

      • 186pages
      • 7 heures de lecture

      Er ist der Detektiv unter den Literaturkritikern, der genaueste Leser, begabt mit einem analytischen Scharfblick und der Fähigkeit, sprachlich schön und elegant das Besondere eines literarischen Werks auf den Punkt zu bringen und zugleich die Quellen erahnen zu lassen, aus denen es im Leben der Autoren entspringt. In seinen neuen Essays und Reden - einige davon werden hier zum ersten Mal gedruckt - widmet sich Michael Maar manchen uns schon vertrauten Lieben wie den Brüdern Mann oder Martin Mosebach, aber auch Walter Kappacher, Wolfgang Herrndorf oder Anna Katharina Fröhlich. Maars erzählerisches Talent ist enorm, sein Gedächtnis frappierend, der physiognomische Blick auf die für das jeweilige Werk sprechenden Szenen unbeirrbar. Maars Essays zu lesen, ist eine ebenso große Lust wie die, sich von ihm zum Lesen der besprochenen Werke und Autoren verführen zu lassen, ob es sich nun um Julian Barnes oder Richard Yates handelt. Voller Leselust und bereichert geht man aus der Lektüre wieder hervor.

      Tamburinis Buckel
      4,0
    • Das Blaubartzimmer

      • 132pages
      • 5 heures de lecture

      Unerwartet ins Exil getrieben, hatte Thomas Mann 1933 in München seine Tagebücher zurückgelassen, die sich für lange und quälende Wochen in den Händen der Nazis befanden. Wie seine Kinder überliefern, war er diese Zeit über in einem Zustand, der an Verzweiflung grenzte. »Meine Befürchtungen gelten jetzt in erster Linie u. fast ausschließlich diesem Anschlage gegen die Geheimnisse meines Lebens. Sie sind schwer und tief. Furchtbares, ja Tötliches kann geschehen.« Hatte er Angst, seine homoerotischen Neigungen könnten gegen ihn ausgespielt werden, oder umfaßten die Geheimnisse mehr? Ist am Ende das Schuldgefühl, das sein Leben grundiert, ein Gefühl »keineswegs nur hypochondrischer Art«, wie er es von Dostojewski sagt? Michael Maar liest das Werk Thomas Manns noch einmal ganz von vorn. Die Spur, die er dabei entdeckt, setzt mit der frühen Erzählung Tobias Mindernickel ein und endet erst mit Thomas Manns Tod. Nach Maars philologischer Untersuchung liegt Thomas Manns Lebenswerk in neuem, beklemmendem Licht.

      Das Blaubartzimmer
      4,0
    • Heute bedeckt und kühl

      • 256pages
      • 9 heures de lecture

      Gedachtes und Erlebtes zu ordnen, Zwiegespräch mit sich selbst zu führen oder auch Zeugnis abzulegen, Flüchtiges festzuhalten im Strom der Zeit: Es gibt viele gute Gründe, Tagebuch zu führen. Ebenso viele Gründe gibt es, die Tagebücher gerade auch fremder Menschen zu lesen. Sie geben Einblick in das Seelenleben ihrer Verfasser, zeigen ihren Alltag und ihre Welt, lassen die Poesie des Beiläufigen oder die große Geschichte im Kleinen aufscheinen. Man könnte auch einfach sagen: Sie sind, in ihren besten Momenten, bedeutende Literatur. Michael Maar durchstreift ganze Bibliotheken an Tagebuchliteratur, über Jahrhunderte hinweg – und versammelt die bemerkenswertesten, eindrücklichsten, schönsten Funde: von Christoph Kolumbus’ privatem Logbuch und den Bekenntnissen des britischen Chronisten Samuel Pepys über Thomas Manns lakonische Alltagsnotate und die Traumtagebücher Arthur Schnitzlers bis hin zu Rainald Goetz’ Internettagebuch «Abfall für alle» und Wolfgang Herrndorfs Blog «Arbeit und Struktur».

      Heute bedeckt und kühl
      3,0
    • Der bekannte Literaturkritiker Michael Maar setzt sich mit Harry Potter auseinander. Er nimmt Joanne K. Rowlings Bände als literarische Kunstwerke ernst, er erklärt und deutet, und er wagt einen Ausblick auf die nächsten Bände. Ein Buch für jeden Liebhaber Harry Potters. (berlin verlag)

      Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte
      3,9
    • Die Schlange im Wolfspelz

      Das Geheimnis großer Literatur

      Wie wird Sprache zu Literatur? Was ist Manier, was ist Jargon, und in welche Fehlerfallen tappen fast alle? Wie müssen die Elementarteilchen zusammenspielen für den perfekten Prosasatz? Michael Maar zeigt, wer Dialoge kann und wer nicht, warum Novalis über- und Rahel Varnhagen unterschätzt wird, warum Kafka ein Alien ist und warum nur Heimito von Doderer an Thomas Mann heranreicht. Nach einem Abstecher aufs Atoll der modernen Lyrik führt Maar aufs fruchtbare Feld Eros in der Dichtung, macht deutlich, warum Bambi Pornografie ist und wie sich ein Anonymus durch einen stilistischen Fingerprint verrät. In fünfzig Porträts, von Kleist bis Kronauer, entfaltet er unter der Hand eine höchst originelle Geschichte der deutschen Literatur. Wer Maars Buch zuschlägt, das zwar gelehrt, vor allem aber vergnüglich ist, wird künftig anders lesen – und besser schreiben.

      Die Schlange im Wolfspelz
      4,0
    • Solus rex

      • 204pages
      • 8 heures de lecture
      Solus rex
      3,0
    • Proust Pharao

      • 76pages
      • 3 heures de lecture

      Marcel Proust ist der Größte: Über Mann und Nabokov hat Michael Maar Bücher geschrieben, in denen er in unnachahmlicher Weise anhand neuer Sichtweisen auf unbeachtet gebliebene biographische Details Neuinterpretationen von großer Tragweite gewagt hat. Keiner der beiden aber vermag wie Proust, den Spürsinn des Interpretationsjägers zu wecken und gleichzeitig sein Herz zu erwärmen. Der große Marcel war kein Hohepriester seiner selbst, sondern ein ebenso liebenswürdiger wie boshafter Plauderer. Wie kaum ein anderer hat er seine Freunde, seine Liebhaber, seine Welt, die eigene Biographie in Literatur verwandelt und die Geheimnisse des eigenen Lebens in den unergründlichen Weiten, den verborgenen Ecken und Nebenräumen jenes prächtigen Gebäudes untergebracht, das die „Recherche du temps perdu“Leoparden im Tempel„. Seine Nabokov-Studie “Solus Rex" für alle Zeiten darstellt. In sieben Kapiteln führt Michael Maar den Leser durch diesen Palast. Eine Ortsführung vorzugsweise auch für jene, die bisher noch nicht dem Zauber des großen Franzosen erlegen sind.

      Proust Pharao
      3,6
    • Ein Wegweiser durch das literarische Harry-Potter-Universum - und über dessen Grenzen hinaus. Michael Maars Handbuch erklärt von Alraune bis Zombie nicht nur, was man über Harry und das Zauberinternat Hogwarts wissen muss, sondern auch, was J. K. Rowling verschweigt. Was hat Professor Dumbledore mit Sokrates zu tun und Mrs. Umbridge mit Kafka? Warum spielt der Höhepunkt der Handlung auf dem Ölberg, und wo hat die Autorin gemogelt? Der Literaturwissenschaftler Maar hat als Erster den wahren literarischen Rang des siebenbändigen Potter-Epos erkannt, dessen Quellen bis zu den Anfängen der abendländischen Geschichte zurückreichen. Nun zieht er Bilanz - mit einem Buch, das Anfängern auf die Sprünge hilft, aber auch den Kennern überraschende Ein- und Durchblicke verspricht.

      Hilfe für Hufflepuffs
      2,9
    • Das Blaubartzimmer

      Thomas Mann und die Schuld

      • 128pages
      • 5 heures de lecture

      Michael Maar verfolgt eine bis dahin unbeachtete Spur in Thomas Manns Leben und Werk − und zeigt beides in völlig neuem Licht In einem Zustand größter Verzweiflung notiert Thomas Mann im April 1933: «Meine Befürchtungen gelten jetzt in erster Linie u. fast ausschließlich diesem Anschlage gegen die Geheimnisse meines Lebens. Sie sind schwer und tief. Furchtbares, ja Tötliches kann geschehen.» Er selbst war im Schweizer Exil vorerst in Sicherheit − seine frühen Tagebücher aber waren in die Hände der Nazis gefallen. Von welchen «schweren und tiefen Geheimnissen» spricht Thomas Mann hier? Etwa von seinen homoerotischen Neigungen, die doch längst ein offenes Geheimnis waren? Oder eher von etwas ganz anderem, einer persönlichen Schuld, die dem «Furchtbaren, ja Tötlichen» eine mehr als nur rhetorische, ja tatsächlich lebensgefährliche Bedeutung verleihen würde? Michael Maar verfolgt eine allzu lang übersehene Blutspur von den frühesten Erzählungen bis zu «Doktor Faustus» und dem «Erwählten» − und biografisch zurück bis zu einem traumatischen Erlebnis des jungen Thomas Mann in Neapel, wo das Motiv der Lebensschuld womöglich seinen schmerzlich-realen Ursprung hatte. Dabei erscheint nicht nur dieses gewaltige Werk in neuem Licht – sondern auch sein Schöpfer, für den die Schuld der Urgrund alles Geistigen war.

      Das Blaubartzimmer
    • Solus Rex ist der Titel eines Nabokov-Fragments, der einen Begriff aus dem Problemschach aufgreift: der schwarze matt zu setzende König steht allein auf dem Feld. So singulär war auch der Autor Vladimir Nabokov, der bei Michael Maar zu neuem, schillerndem Leben erwacht.

      Solux Rex
    • Fliegenpapier

      Vermischte Notizen

      «Man liebt nicht weil, man liebt obwohl.» Nach seiner bewunderten Stilstudie «Die Schlange im Wolfspelz» legt Michael Maar eine schlanke und sehr private Sammlung von Notizen, Betrachtungen, Aphorismen, Anekdoten und kurzen Prosastücken vor über all das, was ihm im Lauf der Jahre buchenswert erschien. Maar handelt von Musik und Metaphysik, von prophetischen Träumen, vom in der Luft schwebenden Glas, von den blauen Häkchen bei WhatsApp und wie sie Proust gequält haben würden; von den Frauen bei Tschechow, vom Bahnhofs-Youporn unter Lenin, von Wolfgang Paulis tödlichem Problem mit der Zahl 137, von Joseph Roths Taschenuhr, von Stifters Unfruchtbarkeit, von Fichte, der bei Goethe lässig seinen Mantel abwirft, von Doctorows «Ragtime» als Kleist-Thriller, von den Rätseln der Kosmologie; von der süßen Angewohnheit zu leben, zu lesen, zu lieben, zu altern und nachzudenken.

      Fliegenpapier
    • Hexengewisper

      • 80pages
      • 3 heures de lecture

      Der Literaturkritiker und Bestsellerautor Michael Maar zeigt uns Märchen in ganz neuem Licht. Märchen erzählen von den Urdingen und Tabus, verstecken das Unaussprechliche in Geschichten. Dabei bewahren sie stets ihr Geheimnis – was sie unsterblich macht. Michael Maar geht diesen Geschichten auf den Grund: Wie in den «Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm oft schon zu Beginn nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch die simpelsten Gesetze der Mathematik suspendiert werden; warum ihre demonstrative Grausamkeit nur vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges zu verstehen ist; dass «Rotkäppchen» von weiblicher Geschlechtsreife und «Hänsel und Gretel» auch von einem wichtigen Übergangsritus erzählt; warum Hans Christian Andersens «Die Kleine Meerjungfrau» nicht wie die Volksmärchen ein uraltes menschliches, sondern ein ganz privates Tabu verhandelt; und wo Scheherazades Erzählungen aus «Tausendundeiner Nacht» noch bei Marcel Proust nachklingen – all das erfahren wir in Maars Essay.

      Hexengewisper
    • Die Feuer- und die Wasserprobe

      Essays zur Literatur

      • 272pages
      • 10 heures de lecture

      Michael Maar, geboren 1960, Studium der Germanistik und der Psychologie. Regelmäßig literaturkritische Veröffentlichungen sowie Buchpublikationen; zahlreiche Auszeichnungen.

      Die Feuer- und die Wasserprobe
    • „Hänsel und Gretel“ - eine verborgene Geschichte des Dreißigjährigen Krieges? Michael Maar hat der Weltliteratur schon manche Geheimnisse abgelauscht, die nur er erkennt. Fast immer sind es die überwachsenen Pfade und die verborgenen Türen, durch die sich dieser Entdeckungskünstler seine Einblicke verschafft. Seine dankbaren Opfer sind dieses Mal Werke, die fast jeder kennt: je archaischen, aus tiefen, vorzeitlichen Quellen schöpfenden Gebilde der Weltliteratur, die man Märchen nennt und denen die Brüder Grimm ihre wohlanständig bürgerliche Fassade verpasst haben. Michael Maar leuchtet dahinter und steigt in die Tiefen. Er zeigt, wo es bei Rotkäppchen und Dornröschen anzüglich wird, warum es unter dem Machandelboom so grausig zugeht, aber auch was der große Hans Christian Andersen in seine Meerjungfrau hinein geheimnisst hat und wer der Mensch namens Ali Baba war.

      Hexengewisper: Warum Märchen unsterblich sind
    • Die Betrogenen

      Roman

      • 142pages
      • 5 heures de lecture

      Stellen Sie sich vor, in Ihrer Sterbesekunde enthüllten sich Ihnen auf einen Schlag sämtliche Geheimnisse der Welt! Die Große Liste – sie ist eine Lieblingsvorstellung des alternden, aber charismatischen Schriftstellers Arthur Bittner, wie er sie seinem jüngeren Freund und designierten Biographen Karl Lorentz erzählt. In Karls Verehrung des großen Mannes, der immer noch viel Erfolg in der Damenwelt hat, haben sich schon ein paar Risse aufgetan, da erwähnt Bittner eine Tochter aus einer früheren Beziehung. Karl sucht sie – es ist die Zeit nach der Wende und vor dem Euro – in der Berliner Galerie auf, die sie mit einer Freundin teilt. Er verliebt sich, und als sie sich nach einer gemeinsam verbrachten Nacht nicht wieder meldet, beginnt ein Spiel der Scharaden und Verwechslungen. Jeder zweite führt ein verstecktes Doppelleben, Freunde und Kollegen verraten, beneiden und bewundern einander, und eigentlich geht es um das kleine Gelingen im großen Scheitern, um Liebe, Freundschaft und Tod. Und Karl hat an entscheidender Stelle nicht richtig zugehört... In seinem glänzend geschriebenen literarischen Debut erzählt der Essayist und Kritiker Michael Maar von Kunst, Eitelkeit, Sehnsucht und Tod.

      Die Betrogenen
    • Das violette Hündchen

      Große Literatur im Detail

      • 592pages
      • 21 heures de lecture

      Ein Streifzug durch die Weltliteratur, von Shakespeare über Franz Kafka bis zu Salman Rushdie – und eine Lehre des aufmerksamen LesensNicht nur der Teufel steckt im Detail, auch das Geheimnis großer Literatur – wenn man dafür ein Auge hat. Michael Maar, einer der renommiertesten deutschen Literaturkritiker und -historiker, zeigt, was die Werke der Weltliteratur dem aufmerksamen Leser en passant wie sich die Methode Sherlock Holmes' von derjenigen Sigmund Freuds unterscheidet, welches deutsche Vorbild hinter Nabokovs Lolita hervorschimmert und worum es in Stevensons «Dr. Jekyll und Mr. Hyde» und in Stokers «Dracula» eigentlich geht. Was missfiel Mark Twain an Jane Austen, und wie nimmt Virginia Woolf in «Mrs. Dalloway» ihr eigenes Schicksal vorweg? Daniel Kehlmann, Jonathan Franzen, Salman Auch in den Werken der Gegenwart funkeln die Details. Und das violette Hündchen? Es taucht ganz beiläufig in Tolstois «Krieg und Frieden» auf – und begleitet uns durch das Buch.Michael Maar führt nicht nur bedeutende Werke und ihre Schöpfer lebhaft vor Augen; er ist selbst ein großartiger Erzähler und versammelt eine beeindruckende Fülle an fiktionalen wie ganz realen Begegnungen, Verwicklungen, Geschichten. Dabei wird das Detail zum Ausgangspunkt einer Entdeckungsfahrt durch die Weltliteratur – die nicht zuletzt zeigt, wie sehr es sich lohnt, die großen Romane immer wieder neu zu lesen.

      Das violette Hündchen