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Hellas und das große Ganze

Die alten Griechen in »Weltgeschichten« zwischen Geschichtswissenschaft, Buchverlagen und historischer Bildung

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Vier Zeitschnitte (Kaiserreich, Nationalsozialismus, 1960er Jahre, 1970er Jahre), fünf verschiedene Werke, sechs Autoren: „Hellas und das große Ganze“ entfaltet ein weites Panorama von deutschsprachigen Erzählungen der antiken griechischen Geschichte von den Anfängen bis Alexander, die in sehr verschiedenen Weltgeschichten ihr Publikum fanden. Von der Fachwelt kritisch beäugt, zugleich gern mit lukrativen Beiträgen beschickt, spiegeln diese Darstellungen nicht nur einen jeweiligen Forschungsstand oder eine Vorstellung, was als „allgemeinverständlich“ gelten mochte. Vielmehr waren sie Produkte einer komplexen Akteurskonstellation aus geschäftstüchtigen Verlagsrepräsentanten, ambitionierten Herausgebern, engagierten oder bloß routinierten Autoren und einer kaum greifbaren Leserschaft. Neben Schulbüchern prägten solche Werke das Geschichtsbild von Generationen. Ihre Beiträge bildeten einen „Zeitgeist“ ab, loteten aber auch Spielräume aus. Und schließlich wurde in ihnen, umstellt von Zwängen und Konventionen, immer wieder ausgehandelt, was „Weltgeschichte“ sei und welchen Platz die Alten Griechen in ihr einnehmen.

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Hellas und das große Ganze, Walter-Uwe Weitbrecht

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Hellas und das große Ganze
Sous-titre
Die alten Griechen in »Weltgeschichten« zwischen Geschichtswissenschaft, Buchverlagen und historischer Bildung
Langue
Allemand
Publié
2023
ISBN10
3949189726
ISBN13
9783949189722
Séries
Mots clés
Nonfiction, Histoire
Description
Vier Zeitschnitte (Kaiserreich, Nationalsozialismus, 1960er Jahre, 1970er Jahre), fünf verschiedene Werke, sechs Autoren: „Hellas und das große Ganze“ entfaltet ein weites Panorama von deutschsprachigen Erzählungen der antiken griechischen Geschichte von den Anfängen bis Alexander, die in sehr verschiedenen Weltgeschichten ihr Publikum fanden. Von der Fachwelt kritisch beäugt, zugleich gern mit lukrativen Beiträgen beschickt, spiegeln diese Darstellungen nicht nur einen jeweiligen Forschungsstand oder eine Vorstellung, was als „allgemeinverständlich“ gelten mochte. Vielmehr waren sie Produkte einer komplexen Akteurskonstellation aus geschäftstüchtigen Verlagsrepräsentanten, ambitionierten Herausgebern, engagierten oder bloß routinierten Autoren und einer kaum greifbaren Leserschaft. Neben Schulbüchern prägten solche Werke das Geschichtsbild von Generationen. Ihre Beiträge bildeten einen „Zeitgeist“ ab, loteten aber auch Spielräume aus. Und schließlich wurde in ihnen, umstellt von Zwängen und Konventionen, immer wieder ausgehandelt, was „Weltgeschichte“ sei und welchen Platz die Alten Griechen in ihr einnehmen.