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„Masken sind sehr wirksam“ war eine häufige Botschaft während der COVID-19-Pandemie. Doch hat das Tragen von Masken im öffentlichen Raum tatsächlich die Übertragung von Atemwegsviren verhindert oder den Träger vor einer viralen Atemwegsinfektion geschützt? Reicht der Nachweis einer hohen Filtrationsleistung des Maskenmaterials als Beweis für den Schutz? Beweist eine Korrelation zwischen Maskentragen und niedrigeren Raten viraler Atemwegsinfektionen in Beobachtungsstudien, dass Masken die Ursache für diese Ergebnisse sind? Diese Fragen werden anhand evidenzbasierter Medizin untersucht, wobei das Studiendesign zur Bewertung der Ergebnisse berücksichtigt wird. Nur randomisierte kontrollierte Studien können klären, ob Masken tatsächlich das Übertragungsrisiko reduzieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Alltagsmasken das Risiko einer viralen Atemwegsinfektion signifikant erhöhen können, während OP-Masken oder FFP2-Masken kaum relevanten gesundheitlichen Nutzen hatten. Zudem können Masken bei längerem Tragen Kopfschmerzen, Atemnot oder Juckreiz verursachen. Unter den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin war eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum aufgrund der geringen bis fehlenden Wirkung wissenschaftlich nicht gerechtfertigt, da sie auch mit der Einschränkung von Grundrechten wie der körperlichen Unversehrtheit verbunden war.
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Pandemiemanagement auf dem Prüfstand, Günter Kampf
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- 2023
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