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Geschönte Geschichten - geschonte Biographien

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Am Beispiel der Jurisprudenz veranschaulicht Bernd Rüthers den Umgang geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen mit ihrer eigenen Geschichte nach Systemwechseln und Verfassungsumbrüchen. Nach den zahlreichen Wechseln der politischen Systeme in Deutschland zwischen 1918 und 1990 sind regelmäßig 'Wendeliteraturen' entstanden, und zwar in allen humanwissenschaftlichen Disziplinen, nicht zuletzt auch in der Belletristik. Sie beschäftigen sich mit dem Aufstieg der neuen und/oder dem Niedergang der abgelebten Verfassungsordnung im Sinne der Legitimation oder der Kritik. Aufgrund der anhaltenden Aktualität der Thematik hat Bernd Rüthers ein Nachwort verfasst. Aus Rezensionen: „Wieder einmal hat Rüthers eine Debatte angestoßen, die den Tendenzen widerstreitet, den Mantel des Vergessens über einen Teil der deutschen Geschichte zu legen, der die Gegenwart bis heute prägt und in die Zukunft hineinreicht. Ein äußerst lesenswerter Essay!07.2002) „Rüthers hat ein Buch über Wendeliteraturen veröffentlicht, das sich mit den anthropologischen Grundbefindlichkeiten beschäftigt: Menschen in Wendezeiten haben Furcht vor Isolation, vor dem Abbruch ihrer Karriere[...] Der Autor hat Aufklärung geleistet, die Augen unvoreingenommener Leser für die Versuchungen des Totalitarismus geöffnet.“ Die Politische Meinung 2002, Heft 390, 63-64

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Geschönte Geschichten - geschonte Biographien, Bernd Rüthers

Langue
Année de publication
2015
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Langue
Allemand
Éditeur
Mohr Siebeck
Publié
2015
Format
souple
ISBN10
3161541162
ISBN13
9783161541162
Séries
Description
Am Beispiel der Jurisprudenz veranschaulicht Bernd Rüthers den Umgang geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen mit ihrer eigenen Geschichte nach Systemwechseln und Verfassungsumbrüchen. Nach den zahlreichen Wechseln der politischen Systeme in Deutschland zwischen 1918 und 1990 sind regelmäßig 'Wendeliteraturen' entstanden, und zwar in allen humanwissenschaftlichen Disziplinen, nicht zuletzt auch in der Belletristik. Sie beschäftigen sich mit dem Aufstieg der neuen und/oder dem Niedergang der abgelebten Verfassungsordnung im Sinne der Legitimation oder der Kritik. Aufgrund der anhaltenden Aktualität der Thematik hat Bernd Rüthers ein Nachwort verfasst. Aus Rezensionen: „Wieder einmal hat Rüthers eine Debatte angestoßen, die den Tendenzen widerstreitet, den Mantel des Vergessens über einen Teil der deutschen Geschichte zu legen, der die Gegenwart bis heute prägt und in die Zukunft hineinreicht. Ein äußerst lesenswerter Essay!07.2002) „Rüthers hat ein Buch über Wendeliteraturen veröffentlicht, das sich mit den anthropologischen Grundbefindlichkeiten beschäftigt: Menschen in Wendezeiten haben Furcht vor Isolation, vor dem Abbruch ihrer Karriere[...] Der Autor hat Aufklärung geleistet, die Augen unvoreingenommener Leser für die Versuchungen des Totalitarismus geöffnet.“ Die Politische Meinung 2002, Heft 390, 63-64