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Essstörungen und Adipositas: Akzeptanz verkörpern

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Der Lebensstil in westlichen Industrienationen ist geprägt von Zeit- und Leistungsdruck, Bewegungsmangel sowie Konsum- und Schönheitsidealen, was zu einer Entfremdung von einem einfachen, sinnlich nährenden Alltag führt. Viele Menschen versuchen, emotionale Schwierigkeiten und Konflikte durch Körpermanipulation oder Ignorieren ihrer Befindlichkeit zu bewältigen. Diese Tendenzen führen zu einem Ungleichgewicht zwischen zu viel und zu wenig Kontrolle, was in Ängsten, Zwanghaftigkeit oder Sucht resultiert. Essstörungen und Adipositas sowie subklinische Essverhaltensstörungen nehmen in den westlichen Ländern zu, was den Bedarf an Therapien erhöht, die sowohl körperlich als auch emotional ansetzen und Betroffene in einen achtsamen Bezug zu sich selbst und ihrer Umwelt bringen. In diesem Kontext schildern zehn erfahrene Therapeutinnen ihre Ansätze in klinischen Gruppensettings, wobei sie verschiedene körperorientierte Methoden zur Behandlung von Essstörungen und Adipositas anwenden. Sie präsentieren Modelle zur Verkörperung von Akzeptanz und legen Wert auf Respekt und wohlwollende Präsenz in ihrer Arbeit. Dadurch können psychisch und körperlich belastete Menschen neue Wahrnehmungs- und Handlungsspielräume entdecken, destruktive Bewältigungsmuster ablegen und schrittweise einen Weg der Selbstfürsorge einschlagen.

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Essstörungen und Adipositas: Akzeptanz verkörpern, Thea Rytz

Langue
Année de publication
2013
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Titre
Essstörungen und Adipositas: Akzeptanz verkörpern
Langue
Allemand
Auteurs
Thea Rytz
Éditeur
Huber
Publié
2013
Format
rigide
Pages
276
ISBN10
3456851987
ISBN13
9783456851983
Séries
Description
Der Lebensstil in westlichen Industrienationen ist geprägt von Zeit- und Leistungsdruck, Bewegungsmangel sowie Konsum- und Schönheitsidealen, was zu einer Entfremdung von einem einfachen, sinnlich nährenden Alltag führt. Viele Menschen versuchen, emotionale Schwierigkeiten und Konflikte durch Körpermanipulation oder Ignorieren ihrer Befindlichkeit zu bewältigen. Diese Tendenzen führen zu einem Ungleichgewicht zwischen zu viel und zu wenig Kontrolle, was in Ängsten, Zwanghaftigkeit oder Sucht resultiert. Essstörungen und Adipositas sowie subklinische Essverhaltensstörungen nehmen in den westlichen Ländern zu, was den Bedarf an Therapien erhöht, die sowohl körperlich als auch emotional ansetzen und Betroffene in einen achtsamen Bezug zu sich selbst und ihrer Umwelt bringen. In diesem Kontext schildern zehn erfahrene Therapeutinnen ihre Ansätze in klinischen Gruppensettings, wobei sie verschiedene körperorientierte Methoden zur Behandlung von Essstörungen und Adipositas anwenden. Sie präsentieren Modelle zur Verkörperung von Akzeptanz und legen Wert auf Respekt und wohlwollende Präsenz in ihrer Arbeit. Dadurch können psychisch und körperlich belastete Menschen neue Wahrnehmungs- und Handlungsspielräume entdecken, destruktive Bewältigungsmuster ablegen und schrittweise einen Weg der Selbstfürsorge einschlagen.