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Avramidis oder der Rhythmus der Strenge

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Joannis Avramidis ist ein Protagonist der modernen Plastik, dessen geometrisch strenge Figuren den Menschen als Maß abstrakter Figuration zeigen. Werner Hofmanns Buch erschließt die zeitlosen Gestaltungsprinzipien eines Werks, das aus den Energien des Körperhaften entwickelt wurde. Avramidis, 1922 in Georgien geboren, nutzt geometrische Konstruktionen, um das Immergültige als gesetzmäßige Konstanten im Individuellen darzustellen. Die entstehenden Gebilde folgen keiner Norm, sondern integrieren die Vielfalt der Besonderheiten in Körperformen mit fein nuancierender Struktur. Im Verhältnis der Teile zum Ganzen und der Leitform zu ihren Filiationen entstehen klare, konzentrierte Figuren von souveräner Monumentalität. Der Rhythmus der Strenge ist ein unverwechselbares Kennzeichen, das Avramidis eigen ist und in dem sich Körperlichkeit, Statik, Sinnlichkeit und Distanz vereinen. Hofmann exemplifiziert die Kriterien des Sehens, die diese Werke verlangen, und bindet sie in die Genese ihrer Struktur ein. Die Annäherung über die Zeichnung ist eine wesentliche Voraussetzung für das Verständnis der Skulptur. Das reich und sensibel illustrierte Buch gewährt Zugang zu Werken, deren klassisch beruhigte Kraft in Museen und öffentlichen Plätzen der Moderne verankert ist.

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Avramidis oder der Rhythmus der Strenge, Nikolaus Pevsner

Langue
Année de publication
2011
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Titre
Avramidis oder der Rhythmus der Strenge
Langue
Allemand
Éditeur
Hirmer
Publié
2011
Format
rigide
Pages
133
ISBN10
3777439118
ISBN13
9783777439112
Séries
Description
Joannis Avramidis ist ein Protagonist der modernen Plastik, dessen geometrisch strenge Figuren den Menschen als Maß abstrakter Figuration zeigen. Werner Hofmanns Buch erschließt die zeitlosen Gestaltungsprinzipien eines Werks, das aus den Energien des Körperhaften entwickelt wurde. Avramidis, 1922 in Georgien geboren, nutzt geometrische Konstruktionen, um das Immergültige als gesetzmäßige Konstanten im Individuellen darzustellen. Die entstehenden Gebilde folgen keiner Norm, sondern integrieren die Vielfalt der Besonderheiten in Körperformen mit fein nuancierender Struktur. Im Verhältnis der Teile zum Ganzen und der Leitform zu ihren Filiationen entstehen klare, konzentrierte Figuren von souveräner Monumentalität. Der Rhythmus der Strenge ist ein unverwechselbares Kennzeichen, das Avramidis eigen ist und in dem sich Körperlichkeit, Statik, Sinnlichkeit und Distanz vereinen. Hofmann exemplifiziert die Kriterien des Sehens, die diese Werke verlangen, und bindet sie in die Genese ihrer Struktur ein. Die Annäherung über die Zeichnung ist eine wesentliche Voraussetzung für das Verständnis der Skulptur. Das reich und sensibel illustrierte Buch gewährt Zugang zu Werken, deren klassisch beruhigte Kraft in Museen und öffentlichen Plätzen der Moderne verankert ist.