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Das Ich und das Es

Metapsychologische Schriften

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Freuds Genie lag in seiner doppelten Ausrichtung: Er war sowohl ein aufmerksamer Beobachter kleinster Details in den Mitteilungen seiner Analysanden als auch ein mutiger Theoretiker, der neuartige, abstrakte Modelle zur Erklärung des Beobachteten entwarf. Der vorliegende Band präsentiert chronologisch zentrale metapsychologische Schriften, darunter Klassiker wie „Zur Einführung des Narzißmus“ und „Das Unbewußte Jenseits des Lustprinzips“. Alex Holder erläutert in seiner klaren Einleitung, wie Freud seine Theoreme, wie die Triebklassifikation und das Modell des psychischen Apparates, immer wieder überarbeitete, wenn neue Beobachtungen dies erforderten. Ein Beispiel ist Freuds Übergang von der dualistischen Triebtheorie, die Sexual- und Ich-Triebe gegenüberstellte, hin zum Antagonismus zwischen Lebenstrieben und Todestrieb. Diese Revision war notwendig, um klinische Phänomene wie den Wiederholungszwang, Masochismus und Sadismus zu erklären. Die Relevanz des Todestriebs wird besonders deutlich angesichts der gegenwärtigen Tendenz der Menschen, ihre eigenen Lebensgrundlagen zu gefährden.

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Das Ich und das Es, Sigmund Freud

Langue
Année de publication
2007
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Sous-titre
Metapsychologische Schriften
Langue
Allemand
Publié
2007
Format
souple
Pages
354
ISBN10
3596104424
ISBN13
9783596104420
Séries
Évaluation
3,45 sur 5
Description
Freuds Genie lag in seiner doppelten Ausrichtung: Er war sowohl ein aufmerksamer Beobachter kleinster Details in den Mitteilungen seiner Analysanden als auch ein mutiger Theoretiker, der neuartige, abstrakte Modelle zur Erklärung des Beobachteten entwarf. Der vorliegende Band präsentiert chronologisch zentrale metapsychologische Schriften, darunter Klassiker wie „Zur Einführung des Narzißmus“ und „Das Unbewußte Jenseits des Lustprinzips“. Alex Holder erläutert in seiner klaren Einleitung, wie Freud seine Theoreme, wie die Triebklassifikation und das Modell des psychischen Apparates, immer wieder überarbeitete, wenn neue Beobachtungen dies erforderten. Ein Beispiel ist Freuds Übergang von der dualistischen Triebtheorie, die Sexual- und Ich-Triebe gegenüberstellte, hin zum Antagonismus zwischen Lebenstrieben und Todestrieb. Diese Revision war notwendig, um klinische Phänomene wie den Wiederholungszwang, Masochismus und Sadismus zu erklären. Die Relevanz des Todestriebs wird besonders deutlich angesichts der gegenwärtigen Tendenz der Menschen, ihre eigenen Lebensgrundlagen zu gefährden.