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Schöpferisches Handeln

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Schöpferisches Handeln, nicht im Verständnis gängiger Untersuchungen zur Kreativität, sondern jeweils unmittelbar am historischen bzw. systematischen Beispiel erörtert, ist Thema der vorliegenden Aufsatzsammlung. Schwerpunkte sind: begriffliche Entdeckungen in der Philosophie, philosophische Grundlegungsarbeit eingeschlossen; kreative Prozesse in Literatur und Kunst, insbesondere solche, bei deren Behandlung Vorzüge und Grenzen semiotischer Verfahren der Analyse deutlich werden; gegenstandskonstitutive Maßnahmen in den empirischen Wissenschaften, speziell unter Verwendung vor allem visuell gewonnener Daten. Die Beiträge kreisen somit alle um das Problem 'Welterzeugung', meist mit der Pointe, daß nicht schon die bloße Verwendung von Zeichen, sondern erst der Schöpferische Umgang mit ihnen Entwicklung, Verwerfung und (konstruktive) Kritik gewährleisten kann. Dabei ist die grundsätzliche Frage stets impliziert, inwiefern und in welcher Weise sich überhaupt von schöpferischen Prozessen sprechen läßt.

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Schöpferisches Handeln, Dietfried Gerhardus

Langue
Année de publication
1991
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Titre
Schöpferisches Handeln
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
1991
Format
souple
ISBN10
3631424639
ISBN13
9783631424636
Séries
Description
Schöpferisches Handeln, nicht im Verständnis gängiger Untersuchungen zur Kreativität, sondern jeweils unmittelbar am historischen bzw. systematischen Beispiel erörtert, ist Thema der vorliegenden Aufsatzsammlung. Schwerpunkte sind: begriffliche Entdeckungen in der Philosophie, philosophische Grundlegungsarbeit eingeschlossen; kreative Prozesse in Literatur und Kunst, insbesondere solche, bei deren Behandlung Vorzüge und Grenzen semiotischer Verfahren der Analyse deutlich werden; gegenstandskonstitutive Maßnahmen in den empirischen Wissenschaften, speziell unter Verwendung vor allem visuell gewonnener Daten. Die Beiträge kreisen somit alle um das Problem 'Welterzeugung', meist mit der Pointe, daß nicht schon die bloße Verwendung von Zeichen, sondern erst der Schöpferische Umgang mit ihnen Entwicklung, Verwerfung und (konstruktive) Kritik gewährleisten kann. Dabei ist die grundsätzliche Frage stets impliziert, inwiefern und in welcher Weise sich überhaupt von schöpferischen Prozessen sprechen läßt.