Entre 1949 et 1964, dans l'atelier de couture de monsieur Albert, trois vestes sont boudées par des clients. Elles vont d'abord se languir dans l'atelier mais découvrir aussi qu'elles sont douées de pensée et de parole. Tout en s'interrogeant sur les raisons qui les ont mises dans cette situation, elles commentent ce qui se passe sous leurs yeux. Puis, chacune partira vers son destin.
Quoi de neuf sur la guerre ? En principe rien, puisqu'elle est finie. Nous
sommes en 1945-1946, dans un atelier de confection pour dames de la rue de
Turenne, a Paris. Il y a la M. Albert, le patron, et sa femme, Léa. Leurs
enfants, Raphaël et Betty. Léon, le presseur. Les mécaniciens, Maurice,
rescapé d'Auschwitz et Charles dont la femme et les enfants ne sont pas
revenus. Et les finisseuses, Mme Paulette, Mme Andrée, Jacqueline. Il y a
l'histoire de leurs relations et de leur prétention au bonheur. Dans l'atelier
de M. Albert, on ne parle pas vraiment de la guerre. On tourne seulement
autour meme si parfois, sans prévenir, elle fait irruption. Alors les rires et
les larmes se heurtent sans que l'on sache jamais qui l'emporte. Alors, «ceux
qui ont une idée juste de la vie» proposent simplement un café ou un verre de
thé avec, au fond, un peu de confiture de fraises. 1981-1982. Trente-cinq ans
apres, quoi de neuf sur la guerre ? Rien de neuf sur la guerre. Parce que,
comme le disait M. Albert en 1945 : «Les larmes c'est le seul stock qui ne
s'épuise jamais.
»Bücher, aus denen wir klüger hervorgehen, als wir waren, sind die wahrhaftig erzählten. Dies ist eines davon.« Jochen Jung in der ›Zeit‹ Marcel ist dreizehn. In Auschwitz hat er schwer verletzt eine Erschießungsaktion überlebt und wurde zum Liebling eines deutschen Offiziers. Jahre nach der Befreiung terrorisiert er im Waisenheim von Andrésy bei Paris die anderen Kinder. »In Auschwitz war ich frei. Da konnte ich die Hunde auf die Juden hetzen«, brüllt Marcel. Jude ist er selber, so wie die anderen im Heim. Sie alle sind Überlebende, allein zurückgeblieben mit Alptraumbildern im Kopf, teils wehrlos, teils selbst brutal geworden. Diese schwierigen Fälle zu betreuen ist zu Beginn der fünfziger Jahre die Arbeit von Joseph Berg. Er begleitet das Leben der Kinder, ihre Suche nach Normalität, begeistert sie für Jazz und die Marx-Brothers, Rollschuhfahren und die Tour de France und versucht, ihnen ein Stück normales Leben zurückzugeben. Dabei schreibt er Briefe an seinen verlorenen Freund Henri Beck, Briefe, von denen er weiß, daß sie niemals gelesen werden, denn auch Henri wurde im Zuge der großen Juden-Razzia in Paris verhaftet und deportiert.
Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt eine Statistenrolle in »Jules und Jim« – durch Truffauts Assistenten, einen gewissen Robert Bober, der nach dem Krieg sein Betreuer in einem Ferienlager für jüdische Kinder war. Auch wenn die Caféhausszene mit Bernard später gestrichen wird: der Film greift tief in sein Leben ein. Denn nach der Kinopremiere erzählt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Liebe zu dritt, die sie mit seinem Vater Yankel, der nicht aus Auschwitz zurückkam, und Leizer, dem früh verstorbenen Stiefvater, verband. Bernard macht sich auf die Suche: nach seinen eigenen Ursprüngen, aber auch nach den Spuren einer verdrängten Geschichte, eines von Krieg und Kollaboration gezeichneten Paris. In einer schlichten Sprache von unerhörter Eindringlichkeit hat Robert Bober ein Buch der Erinnerung geschrieben, in dem die große Geschichte und persönlichste Erinnerungen sich kreuzen und auf vielfältigste Weise ineinander laufen: lebendig und nostalgisch, traurig und lustig zugleich, wie die Bilder von Robert Doisneau.
Through lyrical prose and reflective inventories, the narrative captures the experiences of sixteen million immigrants who arrived in America between 1890 and 1954. Drawing on his own tragic past, Perec explores themes of chance, exile, and identity, portraying Ellis Island as a symbol of displacement and longing for belonging. This work stands out as a poignant meditation on the immigrant experience, highlighting the struggles against intolerance and poverty that drive individuals from their homelands.
In een joods confectie-atelier in Parijs proberen de baas, zijn gezin en de arbeiders de gevolgen van de Tweede Wereldoorlog te verwerken door het dagelijks leven niet te vaak te laten verstoren door de herinnering.