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Martin Beutel

    Medikamentöse Behandlung der Alkoholkrankheit
    Standard und Intuition
    Sucht und Verantwortung
    Klinisches Risikomanagement
    Hygiene in der Suchtklinik
    Diagnose: Sucht
    • 2015

      Hygiene in der Suchtklinik

      Ein Handbuch für Rehabilitationskliniken

      Welche Hygienemaßnahmen sind notwendig, welche sind sinnvoll? Dieses Buch will einen Überblick über Hygienemaßnahmen in einer Suchtklinik bieten. Es untersucht anhand einer Risikobeurteilung, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig sind. Dabei werden die verschiedenen Therapiemaßnahmen mit ihren unterschiedlichen hygienischen Anforderungen diskutiert. Die Behandlung in einer Suchtklinik unterscheidet sich deutlich von anderen medizinischen Behandlungssettings, z. B. dem Akutkrankenhaus.Dieses Buch richtet sich an Rehabilitationskliniken für Suchtkranke. Es ist nicht für solche Kliniken gedacht, die Suchtkranke akutmedizinisch behandeln.Hygiene ist eine typische Aufgabe des Staates. Deshalb gibt es eine Fülle von Vorschriften und Regeln, die einzuhalten sind. Auch hier verschafft dieses Buch einen Überblick. Zahlreiche Verweise machen es leicht, die Originalstellen zu finden. Besondere Infektionskrankheiten wie Noro-Infektion, Hepatitis, HIV und MRSA werden vertieft behandelt.Ein Muster-Hygieneplan, der auf die Bedingungen der eigenen Klinik angepasst werden soll, kann Grundlage für das klinikeigene Hygienehandbuch sein.

      Hygiene in der Suchtklinik
    • 2009

      Klinisches Risikomanagement

      Ein Handbuch für Rehabilitationskliniken

      Verantwortliche in Rehabilitationskliniken müssen sich mit den damit verbundenen Risiken auseinandersetzen. Dieses Handbuch bietet praxisorientierte Ansätze zur Integration von Risikomanagement in das Qualitätsmanagement-System für alle Fachrichtungen. Es unterstützt sowohl die Einführung eines neuen Risikomanagement-Systems als auch die Verbesserung eines bestehenden. Die wesentlichen gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Sicherheitsregeln werden dargestellt. Der Risikomanagement-Prozess umfasst sechs detaillierte Schritte. Zur Priorisierung werden Eintrittswahrscheinlichkeiten und mögliche Auswirkungen bewertet. Die FMEA-Analyse (Failure Mode and Effect Analysis) hilft, die richtigen Schwerpunkte bei der Bearbeitung von Risiken zu setzen. Risiken in den Bereichen Therapie, Medizin, Beherbergung, Verpflegung, ethnische Besonderheiten, Verletzungen, Aggressionen, Naturkatastrophen und wirtschaftliche Risiken werden nach ihrer Relevanz bewertet, und es werden risikomindernde Maßnahmen vorgeschlagen. Checklisten unterstützen die Umsetzung, während ein allgemeiner Notfallplan für unvorhersehbare Situationen bereitgestellt wird. Zudem werden spezielle Themen wie Mitarbeiterschulungen, Zutrittskontrollen, Öffentlichkeitsarbeit, der Umgang mit Patientenvorwürfen und Datenschutz eingehend behandelt.

      Klinisches Risikomanagement
    • 2005

      Hundert Jahre stationäre Suchtkrankenhilfe in Deutschland lassen die Beiträge dieses Buches Revue passieren. Anlässlich des Jubiläums des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. beleuchten hier AutorInnen aus verschiedensten Arbeitsfeldern von Suchtforschung und -therapie über Verwaltung und Politik bis hin zur Theologie die unterschiedlichsten Aspekte der professionellen Arbeit mit Suchtkranken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. -- Hundert Jahre Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe – ein Rückblick (Martin Beutel) -- Von der Freiheit abhängig zu sein - Verantwortung für die Jugend in einem ambivalenten Wertekanon (Jobst Böning) -- Von der Kunst, wieder unabhängig zu werden. Solidarität mit Suchtkranken und ihre Heilung (Karl Kardinal Lehmann) -- Unser Umgang mit Alkohol - die Verharmlosung des Konsums (Helmut K. Seitz) -- Gesundheitspolitik im Umbruch - welche Zukunft hat die Reha? (Rainer Wilmerstadt) -- Die sozialpolitische Bedeutung des Grundsatzes 'Reha vor Rente' heute und im kommenden Jahrzehnt (Uwe Egner) -- Qualität und Qualifizierung bei der Entwicklung der Suchtkrankenhilfe in den nächsten zehn Jahren (Rolf Buschmann-Steinhage)

      Sucht und Verantwortung
    • 2003

      Standards schreiben vor, wie Behandlungen immer gleichbleibend durchgeführt werden sollen. Sie machen Behandlungen vergleichbar und sorgen dafür, dass therapeutische Entscheidungen nicht von der Tagesform abhängig sind. Intuition dagegen verbindet unterschwellig Wahrgenommenes mit Erfahrung und ermöglicht ganz individuelle Lösungen. Standards müssen Raum für Intuition lassen. Denn viele therapeutische Entscheidungen müssen intuitiv getroffen werden. Reine Intuition ohne Standards ist jedoch nicht nachprüfbar. Daher kommen in der Praxis häufig Leitlinien zum Tragen. Sie zeigen Wege auf, wie normalerweise verfahren werden sollte und erlauben im Einzelfall, von diesem Weg abzuweichen. Auch mit der Erschaffung von Qualitätsmanagement-Systemen soll die Qualität einer Behandlung sichergestellt werden. Die Qualitätsentwicklung zwischen Standard und Intuition wird den Weg der Suchtkrankenbehandlung im nächsten Jahrzehnt bestimmen. Dieses Buch unterstützt Sie dabei, diese Entwicklung aktiv mitgestalten zu können. Denn hier ist es den AutorInnen gelungen, das Spannungsfeld von Standard und Intuition, von Leitlinien und Qualitätsmanagement umfassend darzustellen und von verschiedenen Standpunkten kritisch zu beleuchten.

      Standard und Intuition
    • 2000
    • 1998

      Mit Acamprosat (Campral ®) ist 1996 das erste 'Anti-Craving-Mittel' auf den deutschen Markt gekommen. Als 'Pille gegen die Sucht' wurde es so freudig wie falsch in den Medien begrüßt. Eine medikamentöse Behandlung der Suchtkrankheit kommt den Wünschen der Betroffenen und nicht zuletzt der Pharmaindustrie entgegen. Und sie passt besser in das klassische Behandlungskonzept einer somatisch orientierten Medizin. Der Beipackzettel ist vorsichtiger: Von einer adjuvanten Behandlung ist die Rede, die zusätzlich zu den üblichen psychotherapeutischen Verfahren angewandt werden soll. Die SuchttherapeutInnen sind verunsichert. Müssen bewährte Behandlungsstrategien aufgegeben werden? Wie werden die Therapieempfehlungen in der Praxis umgesetzt? Dieses Buch bietet einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand bei der medikamentösen Behandlung der Alkoholkrankheit. Es nimmt Stellung zu möglichen Indikationen und zur Integration neuer Behandlungsverfahren in das bewährte System der Suchtkrankenhilfe. Es richtet sich an TherapeutInnen in Beratungsstellen und Fachkliniken, an HausärztInnen und an alle, die sich über den aktuellen Stand der medikamentösen Suchtkrankenbehandlung informieren wollen.

      Medikamentöse Behandlung der Alkoholkrankheit