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Joseph Jurt

    Aus nächster Ferne
    Französischsprachige Gegenwartsliteratur 1918 - 1986, 87
    Littérature et ethnologie
    Wahrnehmungsformen, Diskursformen: Deutschland und Frankreich
    Die Literatur und die Erinnerung an die Shoah
    Champ littéraire et nation
    • 2021

      Aus nächster Ferne

      Kolumnen 1993–2020

      Die hier versammelten Kolumnen sprechen politische oder gesellschaftliche Themen an, die zumeist von einer persönlichen Erfahrung ausgehen. Sie sind aus der Außenperspektive formuliert, aus nächster Ferne. Die Texte über die Schweiz geben die Sicht eines Auslandsschweizers wider; jene zu Deutschland die eines Gastes, der Ausländer blieb. Für den Romanisten ist die Affinität zu den lateinischen Ländern gegeben. Die Reflexionen wurden auch angeregt durch Reisen und Aufenthalte im ›Ausland‹. Die externe Position erklärt wohl die Allergie gegenüber einem lokalen Fundamentalismus, die Sensibilisierung für Phänomene des Exils, der Migration, der Auswanderung. Die Beiträge sind ›datiert‹; es sind Momentaufnahmen aus einem Vierteljahrhundert.

      Aus nächster Ferne
    • 2014

      Sprache, Literatur und nationale Identität

      Die Debatten über das Universelle und das Partikuläre in Frankreich und Deutschland

      • 318pages
      • 12 heures de lecture

      Wenn die Staatsnation im Prinzip ein politisches Projekt ist, das auf universellen Prinzipien beruht, so bestimmt diese gleichzeitig ihr partikuläres Profil über kulturelle Kriterien. Der Sprache und der Literatur wird bei der Konstitution einer nationalen Identität eine zentrale Funktion zugeschrieben. Die unterschiedliche Gewichtung der politischen und der kulturellen Dimension lässt sich sehr gut am Beispiel von Frankreich und Deutschland aufzeigen. Frankreich definierte sich als Nation sehr früh über seine politischen Strukturen. Die Sprache und die Literatur wurden dann aber zu einem wichtigen Attribut der Nation. Deutschland realisierte seine staatliche Einheit sehr viel später. Über Kultur und Literatur entwickelte sich hier zunächst ein vorstaatliches nationales Denken. Im Kontext des Krieges von 1870/71 bestimmtendeutsche Intellektuelle die Nation über ‚objektive‘ kulturelle Kriterien, während man in Frankreich die Nation über das Selbstbestimmungsrecht definierte. Es erweist sich aber als zu summarisch, von einem idealtypischen Gegensatz von ‚Staatsnation‘ und ‚Kulturnation‘ auszugehen. Über eine politik-, sprach- und literaturgeschichtliche Rekonstruktion soll dieser Prozess in seiner historisch bedingten Komplexität ab der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart erhellt werden.

      Sprache, Literatur und nationale Identität
    • 2012

      Frankreichs engagierte Intellektuelle

      Von Zola bis Bourdieu

      • 288pages
      • 11 heures de lecture

      Das Eingreifen der Intellektuellen in die Verhältnisse – eine französische Tradition. In Frankreich haben seit Voltaire immer wieder charismatische Figuren kritisch in politisches Handeln eingegriffen. Zolas Intervention für den unschuldig verurteilten jüdischen Offizier Alfred Dreyfus entsprach insofern einer langen Tradition. Im Zuge der Dreyfus-Affäre identifizierten sich jedoch Hunderte von Wissenschaftlern und Schriftstellern mit Zola, sodass für die Akteure dieses kollektiven Engagements ein neuer Begriff geschaffen wurde, der des Intellektuellen. Dieser Begriff bezeichnet seither in Frankreich angesehene Schriftsteller und Gelehrte, die zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen Stellung beziehen. Intellektuelle griffen immer wieder ein, während des Ersten Weltkrieges, im Sinne des Pazifismus und des Antifaschismus in der Zwischenkriegszeit, für Widerstand oder Kollaboration während der Besatzungsperiode, gegen die Verletzung der Menschenrechte im Algerienkrieg, gegen eine neoliberale Wirtschaftsideologie. Im Fokus der Intellektuellengeschichte lässt sich so die spannende Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert verfolgen.

      Frankreichs engagierte Intellektuelle
    • 2008

      Bourdieu

      • 129pages
      • 5 heures de lecture

      Pierre Bourdieu (1930-2002) hat mit seinem eindrucksvollen OEuvre die Sozialwissenschaften grundlegend erneuert und ist zum meistzitierten französischen Intellektuellen geworden. Wissenschaftliche Strenge und engagiertes Eingreifen stellten für ihn dabei keine Widersprüche dar. Gerade in seinen letzten Jahren trat er in der Öffentlichkeit immer wieder durch seine politischen Äußerungen hervor. Der Band stellt die zentralen theoretischen Kategorien Bourdieus - Feld, Habitus und Kapital - im Zusammenhang vor.

      Bourdieu
    • 2007

      Beiträge von J. Jurt, H. Tommek, M. Allal, J. Schroda, A. Lindner-Wirsching, N. Wolf, N. C. Wolf, H. Marmulla, C. Hähnel-Mesnard, K. Schulz, P. Aron, A. Figueroa, H. Serry

      Champ littéraire et nation
    • 2005

      Die Literatur und die Erinnerung an die Shoah

      Akten einer Arbeitstagung am Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 11. Juli 2003

      • 151pages
      • 6 heures de lecture

      Beiträge von J. Jurt, M. Allal, S. Segler-Meßner, J. Kasper, B. Schlachter, A. Telaak, K. Schubert, M. Gilzmer

      Die Literatur und die Erinnerung an die Shoah
    • 2004

      Unterwegs zur Moderne

      Arbeiten aus dem Graduiertenkolleg "Modernität und Tradition in Frankreich und Deutschland"

      Beiträge von S. Schultze, H. Neumeyer, C. Schmider, G. Genge, H. Raatschen, S. Knüppel, A. Kedves, R. Bendick, G. Hedderich, S. Schutz, H. Meister, A. Wegner, A. T. Paul, A. Rey, E. Davoine, P. Fischer

      Unterwegs zur Moderne
    • 2004

      Die Aufsätze dieses Bandes orientieren sich am Versuch, Kultur als einen alle Zeichenordnungen umfassenden Text zu beschreiben, der über kollektive Repräsentationen eine Interpretation der jeweiligen Gesellschaft darstellt. Beschrieben wird die Ausbildung und Eigenart unterschiedlicher historischer Diskursformationen, die aus einem deutsch-französischen Kulturtransfer hervorgehen. Zugleich tragen die Studien dem Sachverhalt Rechnung, dass Wahrnehmungsformen über ihre kulturelle Prägung hinaus durch die materiale Medienentwicklung mitbestimmt sind. Diesem Ansatz folgend beschreibt der Sammelband Erscheinungen auf dem Feld des Wissens, der Medien, der Kunst und der Literatur in Frankreich und Deutschland, er entfaltet eine synchrone und eine diachrone Perspektive und konzentriert sich dabei insbesondere auf das 19. und 20. Jahrhundert.

      Wahrnehmungsformen, Diskursformen: Deutschland und Frankreich