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Birgit Schwarz

    4 mai 1956
    Werke von Otto Dix
    Geniewahn
    Auf Befehl des Führers
    Maldadadix
    Kochen für Babys XXL
    Hitlers Museum
    • Maldadadix

      • 320pages
      • 12 heures de lecture

      Das Buch macht sich auf, das zu Unrecht marginalisierte Dada-Werk von Otto Dix zu entdecken. Es prasentiert "Maldadadix", wie er sich nannte, als Monteur beweglicher Bilder, als Verfasser eines Dada-Manifests, als Anhanger der Schopfungslehre Salomo Friedlaenders und als Polystilist, der im Konflikt mit dem Kunsthandel auf der Freiheit des kunstlerischen Prinzips beharrte. Erstmalig wird die inspirierende Ateliergemeinschaft mit dem Komponisten Erwin Schulhoff und die daraus hervorgegangene Filiale des Club Dada, die "Dadundr" (Dadauniversitat und Dadaunion Dresden), vorgestellt. Dix nutzte die kunstlerischen Potenzen Dadas dazu, das traditionelle Gemalde als Dada-Medium zu aktualisieren und erlangte so Anerkennung erst in Kunstlerkreisen, dann auf dem Kunstmarkt.

      Maldadadix2023
    • Auf Befehl des Führers

      • 319pages
      • 12 heures de lecture

      Kunstraub war ein Kernstück der Kulturpolitik Hitlers. Mit dem »Anschluss« Österreichs 1938 räumte sich der kunstbesessene Diktator das Recht ein, über jedes hochrangige Kunstwerk, das beschlagnahmt wurde, persönlich zu verfügen. Die Beute stammte aus jüdischen Privatsammlungen wie aus kirchlichem und staatlichem Besitz in den annektierten Ländern. Sie sollte auf die Museen des Großdeutschen Reiches, insbesondere in den neuen Ostgebieten, verteilt werden. Mit der Durchführung des Programms betraute Hitler den Direktor der Dresdner Gemäldegalerie Hans Posse. Was Hitler und Posse als »Geheimsache« behandelten, wird in diesem Buch erstmals aufgedeckt: Der NS-Kunstraub war von Hitler zentral gelenkt. Birgit Schwarz ist ausgewiesene Expertin für die NS-Kunstpolitik und hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema vorgelegt.

      Auf Befehl des Führers2014
    • Geniewahn

      Hitler und die Kunst

      • 397pages
      • 14 heures de lecture

      Zu den folgenreichsten Eigenschaften Hitlers gehorte, dass er sich fur ein Genie hielt. Ubernommen hatte er die Genievorstellung bereits in seiner Jugend aus Kunstlerbiographien des 19. Jahrhunderts. Nach seiner Ablehnung an der Wiener Akademie verinnerlichte er sie im Konzept des verkannten Kunstlers. Das romantische Geniekonzept, das sich langst ideologisiert und mit nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Inhalten aufgeladen hatte, bildete die Basis seiner Weltanschauung und Selbstkonzeption als "Fuhrer," Kunstler-Politiker und Stratege. Kunstlertum und Geniewahn erzeugten auch die Notwendigkeit der standigen Selbstbestatigung und Selbstdarstellung als Kunstfreund und Mazen und bildeten damit die Grundlage fur die Kulturbesessenheit des Dritten Reiches. War die Architektur das Medium des NS-Staates, so dienten historische Gemalde Hitlers personlicher Imagepflege. Erstmalig werden die Gemaldekollektionen in Hitlers Wohnungen und diversen Residenzen vorgestellt und ihre Bedeutung rekonstruiert, die die Hauptwerke fur den Diktator hatten. Seinen Abgang aus der Geschichte plante Hitler als Kunstsammler und Stifter einer Gemaldegalerie. "Kriege," so ausserte er 1942, "kommen und vergehen, was bleibt, sind einzig die Werke der Kultur." Aus dem Galerieprojekt bezog er psychische Energien, die den Zweiten Weltkrieg verlangerten und Millionen Leben kosteten.

      Geniewahn2009
    • Hitlers Museum

      die Fotoalben Gemäldegalerie Linz

      • 508pages
      • 18 heures de lecture

      ***Angaben zur beteiligten Person Schwarz: Birgit Schwarz war nach einem Studium der Kunstgeschichte und Promotion an der Universität Mainz als freischaffende Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin in Freiburg/Breisgau und Trier tätig und hat zahlreiche Publikationen zur Kunst des 20. Jahrhunderts veröffentlicht. Nach der Übersiedelung nach Wien 1998 konzentrierten sich ihre Forschungen und Publikationen auf das Selbstverständnis Hitlers als Künstler und Kunstsammler~ das "Führermuseum Linz" und die NS-Kulturpolitik. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.

      Hitlers Museum2004
    • Dix und Beckmann

      Stil als Option und Schicksal

      • 112pages
      • 4 heures de lecture

      German

      Dix und Beckmann1996