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Rolf Tiedemann

    24 septembre 1932 – 29 juillet 2018
    Aufklärung für Kinder
    Niemandsland
    Gesammelte Schriften
    Berlin childhood circa 1900
    Philologie und Scham
    Das Passagen-Werk
    • 2014

      Abenteuer anschauender Vernunft

      Essay über die Philosophie Goethes

      • 231pages
      • 9 heures de lecture

      Der Band interpretiert Kunst und Philosophie Goethes, wie diese einem Denken sich darstellen, welches zwischen Weimar und sich selbst Buchenwald weiß. Im Zentrum steht die Frage, was die Kunstwerke Goethes, aber auch seine Philosophie nach den Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts noch zu sagen haben. Ohne den Dichter und sein Denken unerlaubt zu aktualisieren, wird von Tiedemann ihre bisheute unabgegoltene Aktualität aufzuweisen versucht. Absicht des Buches ist es, die Philosophie Goethes, der der Dichter selbst diesen Namen freilich vorenthielt, in ihrer Singularität darzustellen, indem der Wahrheitsgehalt einzelner seiner Werke zu entziffern versucht wird. Hinter dem Buch sollte der Leser kein einheitliches „Goethebild“ oder Ähnliches suchen; etwas dergleichen könnte allenfalls am Ende stehen. Doch auch dann nicht in der Form des Resultates, das als nacktes, wie Hegel lehrt, nur ein totes Allgemeines wäre. Es ging dem Autor darum, nicht von außen an seinen Gegenstand heranzutreten, sondern in den immanenten Inhalt der Sache einzugehen, sich seinem Leben zu überlassen; dadurch, so ist mit Hegel, aber auch mit Adorno – den zwei Philosophen, denen die Arbeit am meisten verpflichtet ist – zu hoffen, „emergiert das Ganze selbst aus dem Reichtume der Einzelheiten, worin seine Reflexion verloren schien“.

      Abenteuer anschauender Vernunft
    • 2006

      Veröffentlichung aus Anlaß der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Rolf Tiedemann durch die Universität Hannover. - 'Dr. Tiedemann hat die Schriften, Nachlässe und Briefwechsel zweier der bedeutendsten Theoretiker der Moderne, Walter Benjamins und Theodor W. Adornos, erschlossen und herausgegeben. Damit hat er – teilweise zum allerersten Mal – Texte lesbar gemacht, die die öffentliche Diskussion der deutschen Nachkriegsgesellschaft maßgeblich geprägt haben.' - Während in der Mitte von Kafkas 'Proceß' der Maler Titorelli, der die immer gleiche Heidelandschaft als immer neue verkauft und sein 'schamloses Lächeln […] mit erhobenem Kopf ins Leere richtete', etwas wie die Allegorie der heraufziehenden Kulturindustrie vorwegnimmt, wird in dem rätselvollen Schluß des Romans der durch die Lager und die Leiden der Menschen in ihnen geforderte Funktionswandel der Scham prophetisch fast innerviert, wenn es über den 'wie einen Hund' Ermordeten heißt, 'es war, als sollte die Scham ihn überleben'. Die Josef K. 'überlebende' Scham hat Benjamin Kafkas 'vornehmste Gebärde' genannt: 'Die Scham, die die intimste Gebärde der Menschen ist, ist zugleich die gesellschaftlich anspruchsvollste. Scham ist, auf ihrer höchsten Stufe, Scham nicht vor den anderen, sondern für sie.' In dieser Scham, die das vollendete Gegenteil der Schamlosigkeit der Kulturindustrie wäre, wird im individuellen Affekt stellvertretend die öffentliche Tugend wiederhergestellt.

      Philologie und Scham
    • 2003

      Die drei Bände "Judaica" sind bedeutend für die Verbreitung der jüdischen Mystik. Scholem verband seine historischen und philologischen Untersuchungen mit der Wiedergeburt des jüdischen Volkes. Band 4 enthält Aufsätze zur Kabbala und behandelt aktuelle Themen des jüdischen Lebens.

      Judaica IV. Hrsg. v. Rolf Tiedemann
    • 2003

      Die Sammlung umfasst verschiedene Werke von Theodor W. Adorno, darunter Notizen zu Philosophie und Gesellschaft, Vorträge, Tagebuchaufzeichnungen aus dem Exil sowie Entwürfe zur Gesellschaftstheorie. Zudem sind Beiträge über die Beziehung zwischen Adorno und Paul Celan sowie eine bibliographische Bilanz der Nachlässe enthalten.

      Frankfurter Adorno Blätter VIII
    • 2002

      Rolf Tiedemann versammelt in diesem Band diejenigen seiner Arbeiten über Walter Benjamin, die er selbst sich aufbewahrt wünscht. An erster Stelle gehören dazu seine „Studien zur Philosophie Walter Benjamins“, die bei Adorno entstanden sind und von ihm und Horkheimer als erste dem Denken Benjamins überhaupt gewidmete Dissertation vor eben jener philosophischen Fakultät vertreten worden sind, die seinerzeit Benjamins Habilitationsschrift abgelehnt hatte. Die meisten als Corollarien abgedruckten Aufsätze stellten Eingriffe in einen bestimmten Stand der marxistischen Theorie dar, wie er in den 1970er Jahren aktuell war; so obsolet dergleichen heute anmuten mag, ist doch nicht versucht worden, das Zeitgebundene dieser Arbeiten zu tilgen.

      Mystik und Aufklärung
    • 2001

      Berlin childhood circa 1900

      • 326pages
      • 12 heures de lecture
      4,2(778)Évaluer

      This book of new research and commentary by Carl Skoggard brings philosopher Walter Benjamin's engaging autobiographical text into a new translation that is faithful to Benjamin's voice. Berlin Childhood circa 1900, Skoggard writes, "conjures Benjamin's earliest years in a series of mysterious tableaux. But it also reflects an urgent moment in his adult life—one that posed challenges to everything he had thought and felt previously." Our Jank Edition is illustrated with thirty black & white photographs and includes a foldable, color map of Berlin, circa 1900, offset-printed by Container Corps, Portland, Ore.

      Berlin childhood circa 1900
    • 2000

      Die "Frankfurter Adorno Blätter", herausgegeben von Rolf Tiedemann im Auftrag des Theodor W. Adorno Archivs, informierten über mehr als zehn Jahre über Adornos Werk und Kritische Theorie. Die Reihe umfasst unveröffentlichte Texte aus dem Archiv sowie Beiträge befreundeter Autoren.

      Frankfurter Adorno Blätter VII
    • 1999

      Die "Frankfurter Adorno Blätter", herausgegeben von Rolf Tiedemann im Auftrag des Theodor W. Adorno Archivs, informierten über mehr als zehn Jahre über Adornos Werk und Kritische Theorie. Die Reihe umfasst unveröffentlichte Texte aus dem Archiv sowie Beiträge befreundeter Autoren.

      Frankfurter Adorno Blätter VI