Professor Peter Dinzelbacher leistet mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag zur Mentalitätsgeschichte des Christentums. Er betrachtet die Rolle der Frau in der katholischen Kirche: Als "Heilige" genoß sie stets höchste Verehrung und als "Hexe" wurde sie dämonisiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Dabei zeigten die Mystikerinnen teilweise dieselben Verhaltensmerkmale wie die als Ketzerin verschrieenen und häufig auf dem Scheiterhaufen zu Tode gekommenen Frauen.
Peter Dinzelbacher Livres
Peter Dinzelbacher est un professeur dont les recherches se concentrent sur l'histoire de la religiosité, de la culture populaire et des mentalités. Son travail explore les aspects profonds du Moyen Âge européen et de l'Antiquité tardive, examinant comment les attitudes spirituelles et sociales se sont formées et exprimées durant ces périodes. Dinzelbacher analyse les éléments clés de la pensée et de l'expérience européennes, offrant aux lecteurs un aperçu captivant du passé.







German
Die Templer
- 157pages
- 6 heures de lecture
Die letzten Dinge
- 213pages
- 8 heures de lecture
Das fremde Mittelalter - Gottesurteil und Tierprozess
- 287pages
- 11 heures de lecture
Wie dachten die Menschen des Mittelalter? Inwiefern waren sie wie wir und wo uns fremd? Es sind diese Fragen, die den Mentalitätshistoriker Peter Dinzelbacher interessieren. In seinem neuen Buch fasst er im wahrsten Sinn des Wortes"ein heißes Eisen"an. Denn diese Redewendung kommt von einem Rechtsbrau, den man anwandte, wenn die irdische Justiz nicht mehr weiter wusste: dem Gottesurteil. Mit verschiedenen Mitteln wie dem Hexenbad oder glühenden Eisenstücken wurde der oder die Angeklagte auf die Probe gestellt. Noch seltsamer muten uns die Tierprozesse an, in denen zum Beispiel Mäuse verurteilt wurden, weil sie ein Feld kahlgefressen hatten. Man gab ihnen drei Tage, den Ort zu verlassen - schwangere und Jungtiere hatten etwas mehr Zeit. Dieses Buch soll helfen zu verstehen, warum die Menschen des Mittelalters solche Praktiken anwandten. Erst wenn wir uns dem Mittelalter als einer anderen Kultur nähern und die Fremdheit dieser Epoche nicht ausblenden, entfaltet sie ihre ganze Faszination.
Religion – Sexualität – Liebe – Krankheit – Alter – Tod und Sterben – Ängste und Hoffnungen – Arbeit und Fest – Kommunikation – Natur und Umwelt – Raum, Zeit und Geschichte – alles dies sind Themen, mit denen sich das junge Forschungsgebiet der Mentalitätsgeschichte befasst. Im Zentrum dieses Bandes steht dabei die europäische Perspektive: Wie hat sich der Zugang zu diesen zentralen Themen im europäischen Raum über die Zeiten hinweg verändert? In 17 Einzeldarstellungen, verfasst von je einem Spezialisten für Antike, Mittelalter und Neuzeit, werden die grundlegenden Bestandteile menschlichen Lebens anschaulich und faktenreich erfasst. Auf der Höhe des aktuellen Forschungs- und Wissensstandes führt dieser erste umfassende Überblick zur europäischen Mentalitätsgeschichte damit die historischen Dimensionen existenzieller menschlicher Fragen vor, die jeder unmittelbar zu seiner eigenen Lebenserfahrung in Bezug setzen kann.
Unglaube im "Zeitalter des Glaubens"
- 166pages
- 6 heures de lecture



