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Xiao-Mei Zhu

    La pianiste chinoise Zhu Xiao-Mei est mondialement acclamée pour ses interprétations profondes des "Variations Goldberg" de Bach. Son parcours musical, marqué par des interruptions significatives dont des années dans un camp de travail, a doté ses performances d'une profondeur et d'une résilience exceptionnelles. Basée à Paris, son jeu est reconnu pour sa puissance saisissante et sa perspicacité spirituelle, reflétant une perspective unique forgée par l'adversité. L'art de Zhu Xiao-Mei offre au public non seulement une maîtrise technique, mais aussi un témoignage puissant de l'esprit durable et de la sagesse acquise à travers de profondes épreuves de la vie.

    Von Mao zu Bach
    Von Mao zu Bach
    • Von Mao zu Bach

      Wie ich die Kulturrevolution überlebte

      • 286pages
      • 11 heures de lecture

      Zhu Xiao-Mei wurde in der Nachkriegszeit in China als Tochter einer Mittelstandsfamilie geboren, und ihr musikalisches Talent zeigte sich früh. Von ihrer Mutter im Klavierspiel unterrichtet, entwickelte sie sich schnell zu einem Wunderkind und vertiefte sich in die Werke klassischer Meister wie Bach und Brahms. Mit zehn Jahren begann sie ein intensives Studium am Konservatorium in Peking, das den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere legte. Doch 1966, als Xiao-Mei siebzehn war, begann die Kulturrevolution, und ihr Leben änderte sich für immer. Nach und nach wurden ihre Familienmitglieder verstreut, ins Gefängnis oder in Arbeitslager geschickt. Bis 1969 waren die Kunstschulen geschlossen, und Xiao-Mei war auf dem Weg zu einem Arbeitslager in der Mongolei, wo sie die nächsten fünf Jahre verbringen würde. Das Leben im Lager war nahezu unerträglich, dank schrecklicher Lebensbedingungen und intensiver Gehirnwäschekampagnen. Doch trotz allem hielt Xiao-Mei an ihrer Leidenschaft für die Musik und ihrem Sinn für Humor fest. Und als die Revolution endete, half ihr das Klavier, zu heilen. Herzzerreißend und herzerwärmend ist die unglaubliche wahre Geschichte einer Frau, die angesichts unvorstellbarer Widrigkeiten überlebte und einen kraftvollen Traum verfolgte.

      Von Mao zu Bach2009
    • Peking 1966: Dem musikalischen Wunderkind Zhu Xiao-Mei wird eine große Karriere als Konzertpianistin vorausgesagt. Doch noch während Xiao-Mei am Konservatorium studiert, bricht die Kulturrevolution aus. Die weltoffene und kulturbeflissene Familie Zhu gilt plötzlich als »bourgeois«, was in Maos neuem China dekadent, gefährlich, konterrevolutionär bedeutet. Fassungslos erlebt das junge Mädchen, wie Noten verbrannt, wie ihre Lehrer öffentlich gedemütigt, ja hingerichtet werden. Kein Schüler kann sich dem Zwang zur Denunziation und permanenten Selbstkritik entziehen. Lang lebe der Vorsitzende Mao! Wie alle ihre Mitschüler und Angehörigen wird auch Xiao-Mei in ein Arbeitslager verschickt, verbringt fünf Jahre unvorstellbarer Entbehrungen in einem Niemandsland am Rande der Mongolei. Nach Jahren ohne Musik entdeckt sie im Lager ein altes Akkordeon, schlägt zögernd ein paar Tasten an. Eine Melodie steigt auf, und mit ihr die Hoffnung auf ein anderes Leben. Nun hält sie nichts mehr auf: Sie beschafft sich ein Klavier, übt wie eine Besessene, flieht aus dem Lager nach Peking, gelangt nach Isaac Sterns Chinatournee schließlich ins Ausland. Zehn Jahre wird ihre abenteuerliche Odyssee über Hongkong, Los Angeles und Boston dauern, bis sie in Paris endlich zur international gefeierten Pianistin und Bach-Interpretin wird.

      Von Mao zu Bach2009
      5,0