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Reimund Haas

    Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins e. V. 83
    Christen an der Ruhr
    Bernhard Stasiewski (1905 - 1995)
    • Neues zur Kölner Stadtgeschichte Die Jahrbücher des Kölnischen Geschichtsvereins enthalten aktuelle Beiträge zur Kölner Geschichte und Kultur vom Altertum bis in die Gegenwart. Das aktuelle Jahrbuch widmet sich u.a. Prozessionen um die Kölner Stadtmauern im ausgehenden Mittelalter, der Situation der Stadt zu Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges, dem Wappenstreit der Firma Klosterfrau mit der Konkurrenz, der Kommunalisierung der öffentlichen Brunnen und Pumpen im 19. Jahrhundert, dem Abraham von Oppenheim'sche Kinderhospital im Vringsveedel, der Industriegeschichte von Zollstock, dem Forschungspionier der kölnisch-kirchlichen Verfassungsgeschichte Franz Gescher, dem Kölner sowjetdeutschen Schriftsteller Rudolf Jacquemien sowie dem Kölner Handwerk in der ersten Phase nach dem Zweiten Weltkrieg.

      Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins e. V. 832019
    • Christen an der Ruhr

      • 222pages
      • 8 heures de lecture

      Nach dem Ersten Weltkrieg prägten katholische Bergleute, Stahlarbeiter, Pfarrer und Ordensschwestern den aufblühenden Katholizismus im Ruhrgebiet. Bereits 1927 wurde der erste Plan für ein Ruhrbistum Essen mit 2.249.000 Katholiken entwickelt, dessen Gründung jedoch erst 1958, verzögert und verkleinert, realisiert wurde, als die erste Zeche in Bochum schloss. Der erste Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach (1958-1990) gründete 1976 das Institut für kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen (IKF) mit Kruppschem Stiftungskapital, um die Geschichte des Ruhrgebietskatholizismus und seine damenstiftische Vergangenheit zu dokumentieren. Mit dem gesellschaftlichen Wandel richtete sich das Forschungsinteresse vor der Jahrtausendwende auf die christlichen und ökumenischen Lebenszeugnisse der „Christen an der Ruhr“. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Bistums Essen erschien 1998 der erste Band „Christen an der Ruhr“, der 17 Lebensbilder aktiver Christen im Ruhrgebiet vorstellte. In vier weiteren Bänden nach der Jahrtausendwende wurden 65 exemplarische christliche Frauen und Männer behandelt. Mit der Schließung der letzten Zeche und des IKF im Jahr 2018, dem 60-jährigen Bestehen des Bistums, wurde der 6. Band mit 14 weiteren Lebenszeugnissen herausgebracht.

      Christen an der Ruhr2018
    • Bernhard Stasiewski (1905 - 1995)

      Osteuropahistoriker und Wissenschaftsorganisator

      • 262pages
      • 10 heures de lecture

      Osteuropa ist durch den Zusammenbruch des Kommunismus und vielleicht noch stärker durch die Osterweiterung der Europäischen Union zu einer erlebbaren Region geworden. Das gewachsene Interesse am anderen Teil des Kontinents führte gleicherweise zu einer Neubestimmung des Begriffs Zeitgeschichte, die seither in der Forschung und auch in den Medien stark präsent ist. Bernhard Stasiewski bietet durch seine Forschungen und seinen persönlichen Lebensweg einen prominenten biographischen Zugang zu diesen wieder politisch und wissenschaftlich relevanten Bereichen der (kirchen)historischen Forschung. Wie kaum ein anderer stand er durch seine vielfältigen Funktionen in Universität und Gremienarbeit im Zentrum der Ost(europa)forschung und des Wissenschaftsmanagements der sechziger bis achtziger Jahre. Sein 100. Geburtstag bot daher Gelegenheit, auf einer Studienkonferenz in der Thomas-Morus-Akademie in Bensberg (11./12. November 2005) eine erste Bilanz dieses reichen Gelehrtenlebens zu ziehen, die hier in erweiterter Form veröffentlicht wird.

      Bernhard Stasiewski (1905 - 1995)2007