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H. Sebastian Krutzenbichler

    Muss denn Liebe Sünde sein?
    Übertragungsliebe
    Die Liebe ist ein wilder Vogel
    • 2022

      Die Liebe ist ein wilder Vogel

      Psychoanalytische Beiträge zu einem menschlichen Grundgefühl

      • 264pages
      • 10 heures de lecture

      Liebe ist ein zentrales menschliches Gefühl und Handlungsmotiv, das in vielen Lebensbereichen von fundamentaler Bedeutung ist. Die Autorinnen und Autoren verorten die Liebe in der psychoanalytischen Theorie und untersuchen Bindung sowie Sexualität als Bestandteile der Liebe. Sie analysieren aktuelle Erscheinungsformen, darunter Paarbeziehungen, sexuelle Orientierung, Narzissmus, Liebeswahn sowie die Liebe in verschiedenen Lebensphasen. Kulturelle und gesellschaftliche Themen sowie der Umgang mit Liebe in der Psychotherapie und die Übertragungsliebe werden ebenfalls behandelt. Die BeiträgerInnen vermitteln ein fundiertes Verständnis der Liebe, das therapeutisch genutzt werden kann, um die Fähigkeit der Patienten, zu lieben, zu entfalten und zu entwickeln. Die Themen reichen von Selbstliebe und Narzissmus über die Psychodynamik von Liebesbeziehungen bis hin zu queer-theoretischen Überlegungen zu homosexuellen Beziehungen. Auch die Entwicklung von Sexualität bei Jugendlichen und die vielfältige Liebe im Alter finden Berücksichtigung. Die Beiträge bieten psychoanalytische Perspektiven auf die Dynamik von Paarbeziehungen und beleuchten die Rolle der Liebe in der Literatur.

      Die Liebe ist ein wilder Vogel
    • 2010

      Übertragungsliebe

      Psychoanalytische Erkundungen zu einem brisanten Phänomen

      Das Buch behandelt mit respektvoller Eindringlichkeit und einem ständigen Schmunzeln zwischen den Zeilen das Thema des „Begehrens des Analytikers“ und die damit verbundene erotische Gegenübertragung. Es beleuchtet die Geschichte der Liebe im Kontext der Psychoanalyse, die Sigmund Freud als „Übertragungsliebe“ bezeichnete. Diese Form der Liebe ist eng mit der Entwicklung der Psychoanalyse verknüpft, da sie sowohl Verwirrung stiftet als auch die Disziplin vorantreibt. Die Autoren analysieren die Psychoanalyse selbst und deren Perspektiven zur Übertragungsliebe von der Entdeckung bis zum aktuellen Diskussionsstand. Sie hinterfragen die Richtung, die die Psychoanalyse einschlägt, wenn sie der Liebe, einem oft unerwünschten Element im Raum des Analytikers, keinen Raum mehr gibt oder das Sexuelle vernachlässigt. Zudem beleuchten sie den emotionalen Zustand des Analytikers während der Sitzungen und stoßen auf die komplexen Probleme der erotischen Quelle. Dabei begegnen sie einem schafsgesichtigen Blechaffen, der die Liebe in einem düsteren Licht erscheinen lässt und sie als „erotic horror“ entlarvt. Letztlich plädieren sie für eine positive Sicht auf die Libido.

      Übertragungsliebe
    • 1991

      Dieses Buch behandelt die Entwicklung der Liebe im Kontext der Psychoanalyse, die Sigmund Freud als „Übertragungsliebe“ bezeichnete. Es beleuchtet, wie verwirrende Liebe die Psychoanalyse geprägt hat, sie erschüttert und vorantreibt. Die Autoren analysieren die Psychoanalyse selbst, um zu verstehen, was sie über die Übertragungsliebe von ihrer Entdeckung bis zum aktuellen Diskussionsstand zu sagen hat. Sie stellen die Frage, wohin sich die Psychoanalyse bewegt, wenn sie der Liebe, diesem (un-)erwünschten Gast im Raum des Analytikers, keinen Platz mehr einräumt oder das Sexuelle verflüchtigt. Dabei wird auch der seelische Zustand des Analytikers während seiner Arbeit thematisiert. Die Autoren konfrontieren die dunklen Probleme der erotischen Quelle und begegnen einem schafsgesichtigen Blechaffen, der die Liebe um einen Leichnam kreisen lässt und sie als „erotic horror“ entlarvt. Sie plädieren dafür, in Zweifelsfällen die Libido zu begünstigen. Das Buch ermutigt dazu, offen über das Begehren des Analytikers und seine erotische Gegenübertragung zu sprechen, was allen therapeutischen Schulen zugutekommen würde.

      Muss denn Liebe Sünde sein?