Bookbot

Caroline Roeder

    Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind
    Familienaufstellungen in der Kinder- und Jugendliteratur und Medien
    Parole(n) - Politische Dimensionen von Kinder- und Jugendmedien
    • Auch 50 Jahre nach 1968 sind die Kinder- und Jugendliteratur und -medien in vielfältiger Weise in politische und ideologische Horizonte eingespannt. Angesichts der aktuellen ‚Wiederkehr’ des Ideologischen und insbesondere nach dem kulturwissenschaftlichen Turn in den Geisteswissenschaften stellen sich die Fragen nach politischen und ideologischen Einschreibungen unter neuer Perspektive. Der Band versammelt 25 Beiträge, die das Feld historisch, kulturwissenschaftlich und systemtheoretisch vermessen. Dabei werden literaturästhetische Aspekte ebenso thematisiert wie pädagogische Diskurse oder interdisziplinäre Vernetzungen.

      Parole(n) - Politische Dimensionen von Kinder- und Jugendmedien2020
    • »Zigeuner«-Bilder in Kinder- und Jugendmedien in interdisziplinärer und kulturwissenschaftlicher Perspektive. »Zigeuner«-Figuren und »Zigeuner«-Bilder bevölkern die Kinder- und Jugendliteratur seit ihren Anfängen und sind in all ihren Gattungen vertreten. Eine fundierte Auseinandersetzung mit der Rolle von Kinder- und Jugendmedien im Hinblick auf die Tradierung von »Zigeuner«-Stereotypen ist erst in Ansätzen erfolgt. Eine systematische wissenschaftliche Bestandsaufnahme steht noch aus. Der Band führt diese Fragestellung in interdisziplinärer und kulturwissenschaftlicher Perspektive weiter, sowohl unter historischem Blickwinkel als auch bezogen auf Entwicklungen nach 1945. Aus aktueller Sicht richtet sich der Blick auch auf Wissensbestände in bildungspolitischer und didaktischer Perspektive. Gefragt wird, wie das Wissen über die Geschichte und Gegenwart der Minderheit der Sinti und Roma vor allem hinsichtlich der Dekonstruktion antiziganistischer Stereotype befördert werden kann.

      Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind2017
    • Die Zeit der Kindheit und Jugend wird maßgeblich geprägt von der Familie, für die es alle nur denkbaren Beziehungskonstellationen und -varianten gibt; darüber hinaus ist Familie der erste und intensivste Beziehungsraum der Kindheit. Es verwundert daher nicht, dass Familie eines der zentralen Motive der Kinder- und Jugendliteratur ebenso wie der Literatur über Kindheit und Jugend darstellt. Die Familienaufstellungen, die in den 18 Beiträgen dieses Bandes vorgestellt werden, spiegeln gesellschaftliche und historische Konstellationen und erzählen Familien-Geschichte(n). Sie gehen der Frage nach, inwieweit die inhaltlichen und auch formalen Bedingungen der literarischen Thematisierung von Familie im 21. Jahrhundert zu einer Weiterentwicklung des Motivs, Narrativs und der Gattungsfragen beigetragen haben. Es geht insofern um eine Bestandsaufnahme und Neuvermessung des kinderliterarischen und medialen Feldes, wobei auch kultursoziologische sowie medien- und kommunikationswissenschaftliche Perspektiven einbezogen werden.

      Familienaufstellungen in der Kinder- und Jugendliteratur und Medien2017