Die berühmten Zweizeiler des "Cherubinischen Wandersmanns" aus der Feder Johann Schefflers, genannt "Angelus Silesius" (1624 - 1677), gehören zu den Perlen mystischer Literatur der Barockzeit. Sie atmen den Geist eines Meister Eckhart, Jakob Böhme und anderer, von der inneren Glut der Gotteserfahrung Ergriffener. In ebenso kühnen wie scharf ausgeprägten Versen bezeugt er dieses Erleben. Einführend und knapp kommentierend bietet Gerhard Wehr eine konzentrierte Auswahl des Buches, das Unzähligen längst zu einem geistlichen Vademecum (Begleitbuch) geworden ist. Er zeichnet den Weg des jungen Arztes nach, der in den Niederlanden auf seinen schlesischen Landsmann Jakob Böhme aufmerksam wurde und nach schweren Auseinandersetzungen mit lutherischen Theologen zu einer Verinnerlichung seiner Spiritualität gelangt ist.
Angelus Ordre des livres
Angelus Silesius fut un mystique et poète allemand dont l'œuvre explora de profonds thèmes spirituels. Sa collection d'hymnes, Heilige Seelenlust, comprend des pièces qui font partie du recueil de chants protestants allemands. Cependant, sa contribution la plus significative est Geistreiche Sinn- und Schluss-reime, plus tard connu sous le nom de Pèlerin Chérubinique. Ces vers abordent un panthéisme mystique singulier, s'inspirant de mystiques antérieurs et se délectant de paradoxes. Silesius postula une essence divine d'amour qui nécessite une manifestation sous une forme finie, suggérant une unité essentielle entre Dieu et l'humanité.







- 2011
- 1990
Dieses eBook: "Cherubinischer Wandersmann (Geistreiche Sinn- und Schlussreime) - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Angelus Silesius (1624-1677) war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt. Seine tiefreligiösen, der Mystik nahestehenden Epigramme werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt. 1657 veröffentlichte Angelus Silesius seine berühmten Epigramme Geistreiche Sinn- und Schlussreime oder Cherubinischer Wandersman, meist zweizeilige Sprüche in gereimten Alexandrinern. Formale Vorbilder waren u. a. die Epigramme von Abraham von Franckenberg und Daniel Czepko. Als Vorbilder und Lehrmeister der geheimen Gottes Weißheit nennt Angelus Silesius u. a. Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Meister Eckhart, Mechthild von Magdeburg, Johannes vom Kreuz und Johannes Tauler. Der Hinweis auf die Cherubim im Titel der Gedichtsammlung bezieht sich auf die traditionelle Hierarchie der Engel und deutet an, dass der Versuch, den mystischen Weg zu Gott zu beschreiben, hier in einer intellektuellen, den Verstand ansprechenden Weise unternommen wird. Dem entspricht die pointierte Form des Alexandriner-Epigramms, die eine antithetische Darstellung und scheinbar paradoxe Feststellungen und Behauptungen unterstützt, mit denen das Unsagbare in Worte gefasst werden soll.
- 1985
- 1982
Der Himmel ist in dir
- 117pages
- 5 heures de lecture
- 1949
Dieses eBook: "Cherubinischer Wandersmann (Geistreiche Sinn- und Schlussreime) - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Angelus Silesius (1624-1677) war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt. Seine tiefreligiösen, der Mystik nahestehenden Epigramme werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt. 1657 veröffentlichte Angelus Silesius seine berühmten Epigramme Geistreiche Sinn- und Schlussreime oder Cherubinischer Wandersman, meist zweizeilige Sprüche in gereimten Alexandrinern. Formale Vorbilder waren u. a. die Epigramme von Abraham von Franckenberg und Daniel Czepko. Als Vorbilder und Lehrmeister der geheimen Gottes Weißheit nennt Angelus Silesius u. a. Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Meister Eckhart, Mechthild von Magdeburg, Johannes vom Kreuz und Johannes Tauler. Der Hinweis auf die Cherubim im Titel der Gedichtsammlung bezieht sich auf die traditionelle Hierarchie der Engel und deutet an, dass der Versuch, den mystischen Weg zu Gott zu beschreiben, hier in einer intellektuellen, den Verstand ansprechenden Weise unternommen wird. Dem entspricht die pointierte Form des Alexandriner-Epigramms, die eine antithetische Darstellung und scheinbar paradoxe Feststellungen und Behauptungen unterstützt, mit denen das Unsagbare in Worte gefasst werden soll.
- 1947
Das Verhältnis zwischen Gott und Mensch steht in den brillant formulierten Epigrammen des Mystikers Angelus Silesius (1624-1677) im Mittelpunkt. Angelus Silesius überrascht mit provokativen Pointen und frischen Gedankengängen und bleibt dabei immer präzis und knapp.§Der vorliegende Band bietet eine Auswahl der prägnantesten und reizvollsten Aphorismen aus dem 'Cherubinischen Wandersmann'.§'






