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Forschungsprojekt Lebenswelten: Zu Hause sein im Fragen

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Dieser Titel erscheint in der Reihe Paranus goes Wissenschaft im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH. Das Forschungsprojekt Lebenswelten ist ein ungewöhnliches wissenschaftliches Vorhaben. Kurt Bader, Christian Elster und Birte Ludewig von der Universität Lüneburg wollten nicht über psychiatrieerfahrene Menschen forschen, sondern zusammen mit ihnen herausfinden, was deren Lebensqualität verbessern könnte. Wie könnten sie im gemeinsamen Handeln ihre Situation verbessern und ihre sozialen Beziehungen stärken, wie sie sich selbst und gegenseitig helfen? „Gegenstand“ der Forschung war insofern die alltägliche Lebensführung der an dem Projekt beteiligten Menschen. Forschen hieß hier auch Helfen, nämlich ein Stück des Wegs gemeinsam zu gehen, nicht nach der Verallgemeinerung zu suchen, sondern nach der Individualität, nach den besonderen persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten des Einzelnen. Die Forscherinnen und Forscher berichten in diesem vielstimmigen und vielfarbigen Buch über ihre Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen, mit ambulanten und stationären Angeboten der Psychiatrie. Dabei erzählen sie Lebensgeschichten – keine Krankengeschichten. Die Frage: „Was ist ein guter Profi?“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Beiträge. Ein guter Profi, so viel sei verraten, fühlt sich im Fragen zu Hause. Weil es gemeinsames Fragen und nicht hierarchisches Antworten ist, das Offenheit und Aufbruch signalisiert.

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Forschungsprojekt Lebenswelten: Zu Hause sein im Fragen, Kurt Bader

Langue
Année de publication
2006
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
3,99 €

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Titre
Forschungsprojekt Lebenswelten: Zu Hause sein im Fragen
Langue
Allemand
Auteurs
Kurt Bader
Publié
2006
Format
souple
Pages
202
ISBN10
3926200685
ISBN13
9783926200686
Séries
Description
Dieser Titel erscheint in der Reihe Paranus goes Wissenschaft im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH. Das Forschungsprojekt Lebenswelten ist ein ungewöhnliches wissenschaftliches Vorhaben. Kurt Bader, Christian Elster und Birte Ludewig von der Universität Lüneburg wollten nicht über psychiatrieerfahrene Menschen forschen, sondern zusammen mit ihnen herausfinden, was deren Lebensqualität verbessern könnte. Wie könnten sie im gemeinsamen Handeln ihre Situation verbessern und ihre sozialen Beziehungen stärken, wie sie sich selbst und gegenseitig helfen? „Gegenstand“ der Forschung war insofern die alltägliche Lebensführung der an dem Projekt beteiligten Menschen. Forschen hieß hier auch Helfen, nämlich ein Stück des Wegs gemeinsam zu gehen, nicht nach der Verallgemeinerung zu suchen, sondern nach der Individualität, nach den besonderen persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten des Einzelnen. Die Forscherinnen und Forscher berichten in diesem vielstimmigen und vielfarbigen Buch über ihre Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen, mit ambulanten und stationären Angeboten der Psychiatrie. Dabei erzählen sie Lebensgeschichten – keine Krankengeschichten. Die Frage: „Was ist ein guter Profi?“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Beiträge. Ein guter Profi, so viel sei verraten, fühlt sich im Fragen zu Hause. Weil es gemeinsames Fragen und nicht hierarchisches Antworten ist, das Offenheit und Aufbruch signalisiert.