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Hollywood greift an!

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Ein Film ist oft mehr als ein Film. Anhand der Traumfabrik Hollywood wird die Instrumentalisierung des Mediums Film für politische Zwecke deutlich. Der Autor untersucht die Geschichte des Kinos und die Rolle von US-Kriegsfilmen in der politischen Agenda. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden Hollywood-Filme genutzt, um die Bevölkerung auf den Krieg einzustimmen und die staatliche Sichtweise zu verbreiten. Diese Praxis setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort, wo der Film „Sergeant York“ mit Gary Cooper Stimmung für den Krieg machte. Nach dem Krieg trat die Sowjetunion als neuer „virtueller“ Feind auf und beeinflusste die Kinopolitik. Neben der Stimmungsmache waren auch Rechtfertigung und Revisionismus zentrale Themen der Hollywood-Politik. Ein Beispiel ist der Kassenschlager „Top Gun“, der eine neue Perspektive auf den Vietnamkrieg vermittelte. Nach den Anschlägen vom 11. September folgte eine Flut von Kriegsfilmen mit oft einseitigen Botschaften. Vor dem Hintergrund der Dominanz Hollywoods im internationalen Filmgeschäft beleuchtet der Autor auch den Abstieg des deutschen Films und schließt mit einem Appell für ein deutsches Kino.

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Hollywood greift an!, Stefan Hug

Langue
Année de publication
2009
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
5,99 €

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Titre
Hollywood greift an!
Langue
Allemand
Auteurs
Stefan Hug
Éditeur
Ares-Verlag
Publié
2009
Format
rigide
Pages
184
ISBN10
3902475684
ISBN13
9783902475688
Séries
Description
Ein Film ist oft mehr als ein Film. Anhand der Traumfabrik Hollywood wird die Instrumentalisierung des Mediums Film für politische Zwecke deutlich. Der Autor untersucht die Geschichte des Kinos und die Rolle von US-Kriegsfilmen in der politischen Agenda. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden Hollywood-Filme genutzt, um die Bevölkerung auf den Krieg einzustimmen und die staatliche Sichtweise zu verbreiten. Diese Praxis setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort, wo der Film „Sergeant York“ mit Gary Cooper Stimmung für den Krieg machte. Nach dem Krieg trat die Sowjetunion als neuer „virtueller“ Feind auf und beeinflusste die Kinopolitik. Neben der Stimmungsmache waren auch Rechtfertigung und Revisionismus zentrale Themen der Hollywood-Politik. Ein Beispiel ist der Kassenschlager „Top Gun“, der eine neue Perspektive auf den Vietnamkrieg vermittelte. Nach den Anschlägen vom 11. September folgte eine Flut von Kriegsfilmen mit oft einseitigen Botschaften. Vor dem Hintergrund der Dominanz Hollywoods im internationalen Filmgeschäft beleuchtet der Autor auch den Abstieg des deutschen Films und schließt mit einem Appell für ein deutsches Kino.